Freitag, 22. Dezember 2017

Bodypainter Stötter: „Hoffe, dass ich es nicht versaue“

Vor 2 Jahren versetzte der Bodypainter Johannes Stötter sein Publikum in Sterzing mit einer einzigartigen Show ins Staunen: In nur 30 Minuten verwandelte er Models in ein lebendiges, leuchtendes Kunstwerk. Jetzt kehrt er zurück, mit neuem Motiv und höherem Schwierigkeitsgrad.

Foto: Johannes Stötter
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Foto: Johannes Stötter

Es sollte eine einmalige Sache werden: Im Dezember 2015 trat der international bekannte Körperkünstler Johannes Stötter aus Pfitsch bei Sterzing in seiner „Heimatstadt“ mit einer Show der Superlative auf: Vor Publikum und in Schwarzlicht getaucht verwandelte er mehrere Models in nur 30 Minuten in einen leuchtenden Frosch.

Im STOL-Interview erklärte er damals: „Diese Show wird einzigartig. Vor allem, weil es das erste und vermutlich letzte Mal sein wird, dass ich damit in Sterzing auftreten werde.“

Jetzt hat es sich der Künstler anders überlegt: „Die Veranstaltung vor 2 Jahren hat unsere Erwartungen übertroffen, sowohl was das Publikum betrifft als auch die Show selbst. Deshalb haben wir uns entschieden, es noch einmal zu wagen“, erklärt Stötter am Donnerstag im STOL-Gespräch.

„Schwierigste Show, die ich je gemacht habe“

Wie schon 2015 steht ein Tier im Fokus, wieder wird mit UV-Licht gearbeitet. Um sich jedoch nicht vollständig zu wiederholen, hat der Künstler den Schwierigkeitsgrad erhöht: „Ich wage zu behaupten, dass diese Show die schwierigste sein wird, die ich je gemacht habe“, so Stötter.

Hatten die Models vor 2 Jahren bereits ansatzweise die Position eingenommen, in der sie später das Gesamtwerk bilden sollten, so muss der Bodypainter diesmal an aufrecht stehenden Models arbeiten. „Ich muss genau wissen, was ich wo mache. Es ist ein Risiko dabei, denn wenn auch nur ein kleiner Fehler passiert, ist die Illusion nicht mehr perfekt.“

Seit 2 Monaten – „länger als je zuvor“ – bereitet sich Stötter mittlerweile auf die Show „Light Lizard“ vor.

Ob ihm sein Vorhaben am 27. und 28. Dezember im Stadttheater in Sterzing gelingen wird, kann nicht einmal der Künstler selbst garantieren: „Es wird auch für mich spannend. Ich hoffe, dass ich es nicht versaue.“

Karten zur Show gibt‘s im Vorverkauf beim Tourismusverein Sterzing. 

stol/liz

stol