Mittwoch, 08. November 2017

Brixen wird „Alpenstadt des Jahres“ 2018

Was verbindet das italienische Tolmezzo, das slowenische Tolmin und die Bischofsstadt Brixen? Die Erstgenannten waren bereits „Alpenstadt des Jahres“, Brixen wird diesen Titel zukünftig tragen. Dies gab der gleichnamige Verein am Mittwoch bekannt.

Die Bischofsstadt bekommt einen neuen Titel.
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Die Bischofsstadt bekommt einen neuen Titel. - Foto: © shutterstock

Mit dem Titel „Alpenstadt des Jahres“ werden Städte ausgezeichnet, die sich bei der Umsetzung der Alpenkonvention – dem wichtigsten internationalen Schutz- und Förderprogramm für den Alpenraum – besonders engagieren. Die internationale Jury befand, dass genau dieser Grundsatz auf Brixen zutrifft.

Die Stadt, so die Jury in ihrer Begründung, könne besonders in punkto einer zukunftsfähigen Alpenpolitik, bei zukunftsorientierten Konzepten wie auch als vorbildliche Schlüsseldestination zwischen Stadt und Berg nachhaltige Erfolge vorweisen. Zudem setze Brixen zielorientiert Ansätze der Alpenkonvention um und lasse vielversprechende Bausteine für die Zukunft erkennen.

Mit der Auszeichnung „Alpenstadt des Jahres“ wird Brixen zugleich Mitglied der gleichnamigen Städteverbindung, die dieses Jahr ihr  20-jähriges Jubiläum feiert. Der gleichnamige Verein setzt sich für eine natur- und sozialverträgliche Entwicklung des Alpenraums ein.

Brunner: Auszeichnung bringt große Verantwortung mit sich

„Für unsere Stadt ist es eine Ehre, mit dem Titel ‚Alpenstadt des Jahres‘ gekürt zu werden“, kommentierte Brixens Bürgermeister Peter Brunner die Entscheidung der Jury. Gleichzeitig sei dies auch eine große Verantwortung derer man sich bewusst sei.

„Wir möchten in diesem und in den darauffolgenden Jahren die Philosophie ‚Alpenstadt des Jahres‘ leben und erleben. Grundlegend dafür ist die Zusammenarbeit mit den anderen Mitgliedsstädten des Vereins. Nur so können Brücken zueinander geschlagen, neue Freundschaften geknüpft und gemeinsame Ziele für die nachhaltige Entwicklung des Alpenraums erreicht werden“, hielt Peter Brunner am Mittwoch fest.

stol

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