Montag, 22. Juli 2019

Das kulturelle Erbe der Dolomitenladiner im Fokus

Wie kann Kulturerbe auf partizipative Weise identifiziert und dokumentiert werden? Dieser Frage widmet sich der Ethnologe Emanuel Valentin in seinem neuen Buch „Memoria Ladina: Heritage, Community und Partizipation in den Dolomiten". Im Fokus steht dabei das kulturelle Erbe der Dolomitenladiner, einer ethnischen Minderheit, deren historisches Siedlungsgebiet seit 2009 zum UNESCO-Weltnaturerbe zählt. Am Dienstag, 23.Juli. wird das Buch um 18.30 Uhr in der Universitätsbibliothek in Bozen vorgestellt.

Am Dienstag, 23.Juli. wird das Buch um 18.30 Uhr in der Universitätsbibliothek in Bozen vorgestellt.
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Am Dienstag, 23.Juli. wird das Buch um 18.30 Uhr in der Universitätsbibliothek in Bozen vorgestellt.

Das Buch zeigt auf, wie komplex das Zusammenspiel zwischen Kulturerbe, Community und Partizipation sein kann und welche neuen und bis dato ungenutzten Möglichkeiten das digitale Zeitalter für partizipative Projekte im Bereich des Kulturerbes bereithält. Forschungsgegenstand ist dabei das kulturelle Erbe der Dolomitenladiner, einer ethnischen Minderheit, deren historisches Siedlungsgebiet seit 2009 zum UNESCO-Weltnaturerbe zählt. Das Buch ist zu einem passenden Zeitpunkt erschienen, denn vor Kurzem (Ende Juni) wurde das 10-jährige Jubiläum der Einschreibung der Dolomiten auf die UNESCO-Welterbeliste gefeiert.

Emanuel Valentin ist Ethnologe und forscht seit 2010 intensiv zum Thema Natur- und Kulturerbe. Zwischen 2013 und 2016 hat er das Thema Kulturerbe und Partizipation in einem Forschungsdoktorat an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Freien Universität Bozen vertieft. Das vorliegende Buch ist das Ergebnis dieser Forschung.

Organisiert wird die Buchpräsentation vom Ethnologischen Verein Südtirol in Zusammenarbeit mit dem Universitätsverlag bu,press, der „Plattform Kulturerbe und Kulturproduktion“ sowie der Bibliothek der Freien Universität Bozen.

stol

stol