An 38 Abenden heißt es in Bozen, Meran, Brixen, Bruneck und Schlanders bald wieder: Vorhang auf für die Gäste des Südtiroler Kulturinstituts. Vom Thalia Theater aus Hamburg bis zum Burgtheater aus Wien oder dem Metropoltheater aus München: Bei ihren Gastspielen in Südtirol beleuchten große und kleinere Bühnen aus Deutschland und Österreich die Fragen unserer Zeit aus vielen Blickwinkeln. Dem Motto der neuen Spielzeit „Sichtweisen“ werden sie damit mehr als gerecht. Einen Schwerpunkt im Programm des Südtiroler Kulturinstituts bildet somit das Schaffen zeitgenössischer Autorinnen und Autoren.Auch das Konzertprogramm verspricht Begegnungen mit Musikerinnen und Musikern, deren Sichtweise auf ein Musikstück alles, nur nicht beliebig ist. Geboten werden zusätzlich auch 63 Kinder- und Jugendtheateraufführungen.Ulrich Waller bringt 2 Stücke nach Südtirol: „Monsieur Claude und seine Töchter“ am 20., 21., und 22. November in Bozen sowie „Kunst“ am 22. April in Schlanders und am 23. April Brixen.Warum Gastspiele auch für die Schauspieler so wichtig sind, was das Südtiroler Publikum von anderen Zusehern unterscheidet, wie sehr Komödien auch kritisch sein können, was Dario Fó den Hamburgern beigebracht hat und wie Männerfreundschaften funktionieren, erklärt der Regisseur im Interview.stol/eva Auf weitere Fragen antwortet Ulrich Waller in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".