Donnerstag, 26. Juli 2018

Der Herzog mit der leeren Tasche

Das späte Mittelalter ist eine Zeit voller Umbrüche. Dabei spielt Herzog Friedrich IV. von Österreich (1382–1439) eine wichtige Rolle. Die neue Ausstellung „Fridericus Dux Austriae. Der Herzog mit der leeren Tasche“ im Landesmuseum Schloss Tirol widmet sich diesem Tiroler Landesfürsten.

Der als Minnesänger verkleidete Herzog Friedrich IV. gibt sich auf seiner Flucht aus Konstanz seinen treuen Tirolern zu erkennen Franz Schams, 1851, Wien, Belvedere. - Foto: Archiv Landesmuseum Schloss Tirol
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Der als Minnesänger verkleidete Herzog Friedrich IV. gibt sich auf seiner Flucht aus Konstanz seinen treuen Tirolern zu erkennen Franz Schams, 1851, Wien, Belvedere. - Foto: Archiv Landesmuseum Schloss Tirol

In über 140 Objekten haben die Besucher bis Ende November die Möglichkeit, bisher kaum bekanntes und ansonsten nur für Forscher einsehbares historisches Dokumentationsmaterial zu sehen.

Themenschwerpunkte der Ausstellung bilden die frühe Politik des Herzogs, Friedrich am Konzil von Konstanz, die Familie des Herzogs, seine Hofhaltung und Klientel und die Beziehung zum Adel, vor allem zu seinem Widersacher Heinrich von Rottenburg und zu den Starkenbergern. Neben einem Blick auf die Kunstproduktion der Zeit ermöglichen zahlreiche Bildquellen den Blick auf seine „Memoria“, sein Nachleben in Bild, Text, Theater, Tonkunst und Skulptur. Abschließend wird der kritische Rückblick auf den Herrscher in der Geschichtsschreibung aufgezeigt.

Mehr über die Ausstellung „Fridericus Dux Austriae. Der Herzog mit der leeren Tasche“ erfahren Sie am Freitag im neuen „Dolomiten-Magazin“. Außerdem finden Sie darin eine Reihe weiterer interessanter Beiträge und das umfangreichste Fernsehprogramm Südtirols.

stol