Sonntag, 23. Februar 2020

Dokumente zu Holocaust-Film von Jerry Lewis übergeben

Ein Clown in Auschwitz. Die Auseinandersetzung des US-Schauspielers, Komikers und Regisseurs Jerry Lewis mit dem Holocaust sollte im Spielfilm „The Day the Clown Cried“ münden. Allerdings wurde dieser nie veröffentlicht. Der Sohn des Schauspielers, Chris Lewis, übergab am Samstag im Rahmen der Berlinale der Deutschen Kinemathek Berlin Dokumente aus dem Nachlass.

Unterlagen aus der Produktion des Jerry-Lewis-Films.
Unterlagen aus der Produktion des Jerry-Lewis-Films. - Foto: © APA (dpa) / Britta Pedersen
Der 1972 gedrehte Film erzählt die Geschichte eines von den Nazis inhaftierten Clowns, der nach Auschwitz deportierte Kinder auf ihrem Weg in den Tod begleitet. Neben den Produktionsunterlagen gehören zu den übergebenen Dokumenten nach Angaben der Kinemathek bisher unveröffentlichte, während der Dreharbeiten entstandene Behind-the-Scenes-Aufnahmen.

Bei den Filmfestspielen stand am Samstag als Berlinale Special der Lewis-Spielfilm „The Nutty Professor“ („Der verrückte Professor“) aus dem Jahr 1963 auf dem Programm.

apa

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