Montag, 19. Februar 2018

Dokutheater: „Wir. Heute! Morgen! Europa!“

Am Mittwoch, den 21. Februar hebt sich der Vorhang für das bisher größte Dokutheater-Projekt der Vereinigten Bühnen Bozen (VBB). „Wir. Heute! Morgen! Europa!“ heißt das Stück, das sich nicht auf die rein politische Fragestellung sondern vielmehr auf das Menschliche bezieht.

Am 21. Februar hebt sich der Vorhang für das bisher größte Dokutheater-Projekt der Vereinigten Bühnen Bozen (VBB). - Foto: Youtube/VBB
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Am 21. Februar hebt sich der Vorhang für das bisher größte Dokutheater-Projekt der Vereinigten Bühnen Bozen (VBB). - Foto: Youtube/VBB

Die Vereinigten Bühnen Bozen (VBB) stellen vom 21. bis zum 25. Februar unter der Regie von Alexander Kratzer das Dokutheater „Wir. Heute! Morgen! Europa!“ vor. Dabei stehen Minderheiten und Autonomien im Europäischen Kontext im Mittelpunkt. An den 5 Vorstellungstagen sollen Fragen nach der Vielfältigkeit der Kulturen in Europa, dem Minderheitenschutz und der Zukunft von Autonomien zum Nachdenken über das Zusammenleben in Südtirol und Europa anregen. 

10 Menschen unterschiedlichster kultureller Herkunft geben auf der Bühne Einblicke in ihr Leben, ihre Traditionen, Forderungen, Nöte und Träume. Wie wird Autonomie anderswo in Europa gelebt? Welche Erfahrungen machen Menschen, wenn es um den Erhalt und Schutz ihrer Sprache und Kultur geht? 

Durch die Abende führt Markus Warasin, Mitglied des Kabinetts von EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani, der die Inhalte als Experte kontextualisieren wird. Ihm zur Seite steht der Politologe Johan Häggman. Mit dabei ist auch die Wiener Puppenspielerin Manuela Linshalm, bekannt für ihre Darstellung im erfolgreichen Kult-Puppenmusical "Kottan ermittelt". Ihre beiden Puppen, Herr Robert und Frau Gerda, werden das Gesagte humorvoll kommentieren und philosophische Gedanken streuen. Die bekannte österreichische Band Musikbanda Franui spielt an allen Abenden Live-Musik.

Am Projekt beteiligen sich: Danielle Lindholm von den Aland-Inseln (Schweden), Lauren McKay aus Schottland, Kurt Pothen aus einer deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien, Don Romano Michelotti und Mauro Tubetti  aus Friaul-Julisch Venetien, Hülya Emin aus einer türkisch muslimischen Minderheit in Westthrakien (Griechenland), Boróka Parászka aus dem ungarischem Szekler in Rumänien, Martí Estruch Axmacher aus Katalonien (Spanien), Graziano Halilovic aus Roma und Karl-Artur Korsar aus Estland. 

stol

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