Der Südtiroler Künstlerbund (SKB) gibt in Zusammenarbeit mit der Antonio Dalle Nogare Stiftung die zehn ausgewählten Performanceprojekte des Open Calls DRAWN TO RISK – HAUS DER PERFORMANCE bekannt. Die Ausschreibung richtete sich an Künstler, Kollektive und Performer aller Disziplinen, die in Südtirol geboren sind, hier leben oder künstlerisch tätig sind.<BR /><BR />Die Ausstellungsräume der Antonio Dalle Nogare Stiftung werden zu einem Ort künstlerischer Forschung, des Experiments und der Begegnung. Die Veranstaltung findet am Samstag, 12. September 2026, um 11 Uhr statt.<BR /><BR />DRAWN TO RISK fördert mutige und radikale performative Praktiken, die das Verhältnis von Körper, Raum und aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen durch körperliches, klangliches oder mentales Handeln in Form von Grenzgängen ausloten. Im Mittelpunkt stehen künstlerische Positionen, die Grenzen ausloten, Risiken eingehen und Performance als unmittelbare Form der Auseinandersetzung mit der Gegenwart verstehen. Ziel ist es, neue Perspektiven zu eröffnen und die Räume der Antonio Dalle Nogare Stiftung in einen Ort künstlerischer Präsenz, aktiver Interaktion und des Austauschs zu übersetzen.<BR /><BR />DRAWN TO RISK versteht Kunst als ein Labor der Gegenwart – als einen Ort des Experiments, der Offenheit und des Dialogs.<BR /><BR />Das große Interesse an der Ausschreibung bestätigt die Bedeutung und die Aufmerksamkeit, die Performancekunst in der Südtiroler Kunstszene genießt. Insgesamt gingen 33 Bewerbungen ein, die Auswahl der zehn Gewinnerprojekte erfolgte durch eine Jury, bestehend aus Silvia Di Giorgio (Antonio Dalle Nogare Stiftung), Chiara Onestini (Transart) und Manuela Kerer (Südtiroler Künstlerbund).<BR /><BR />Folgende Künstler:innen wurden ausgewählt: Matteo De Caminada, Franz Hofer und Rina Treml, Peter KOMPRIPIOTR Holzknecht, Katharina Theresa Mayr, Harald Plattner, Camilla Prey, Susanna Schoenberg, Leander Schwazer, Lena Simonetti und Valeria Stuflesser.<BR /><BR />DRAWN TO RISK wird von der Stiftung Südtiroler Sparkasse, der Stadt Bozen und der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol unterstützt.