Samstag, 22. September 2018

Eduard Stuflesser: Ein Leben für die Bergrettung

„Ich habe meinem Nächsten immer gern geholfen. Ich dachte immer, wer weiß, vielleicht brauche ja auch ich morgen einmal Hilfe“, erklärt Eduard Stuflesser aus Gröden der Nachrichtenagentur Ansa. Mit seinen 83 Jahren ist er immer noch Mitglied der Bergretter Catores in Gröden.

Auf die Frage nach seinem schönsten Rettungseinsatz, fällt dem rüstigen Bergretter die Geburtshilfe auf einer Alm ein. - Foto: Screenshot/Video
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Auf die Frage nach seinem schönsten Rettungseinsatz, fällt dem rüstigen Bergretter die Geburtshilfe auf einer Alm ein. - Foto: Screenshot/Video

Stuflesser erzählt aus den Zeiten, in denen er als Retter begann: Ohne Handy und zu Fuß dauerte es natürlich viel länger, bis man an den Verunglückten gelangte.

Mit dem Rettungshubschrauber habe sich viel an Schnelligkeit und Effizienz verbessert, erklärt der 83-Jährige: „Bei einem meiner ersten Einsätze mit dem Helikopter, hat der Verletzte ganz verwundert gefragt, wie schnell wir schon hier gewesen wären.“

Ein altes Bild von der Bergrettung in früheren Zeiten. - Foto: GNews

Dennoch: Er bedauert, dass das Bergsteigen heutzutage manchmal auf die leichte Schulter genommen würde. „Viele starten viel zu spät, denn am Berg ziehen Gewitter meist nachmittags nieder und das ist gefährlich.“

Auf die Frage nach seinem schönsten Rettungseinsatz, fällt dem rüstigen Bergretter die Geburtshilfe auf einer Alm ein.

Stuflessers Dienstnadel an seinem Pullover. - Foto: GNews

stol

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