<Unterzeile> <OrtVorspann></OrtVorspann> </Unterzeile>Gebaut wurde es im Jahre 1747 auf Betreiben der Bauern vom Bundsch-Hof, Fiechter-Hof und Dicker-Hof. Diese Bauern der Nachbarschaft Dick stifteten die Kapelle, um Reisende dem Schutz der Gottesmutter anzuvertrauen und sie auf dem gefährlichen Weg durch die Sarner Schlucht zu beschützen. <BR /><BR />Mehrmals wurde das Kirchlein saniert: in den Jahren 1888, 1982 und zuletzt 2008. Aber der Zahn der Zeit hat am Bauwerk genagt und die Feuchtigkeit hat besonders den Mauern zugesetzt. So wurden erneut Renovierungsarbeiten notwendig.<BR /><BR /> „Die Grundstruktur aus Lärchenholz war durchgefault und musste ausgetauscht werden. Sie war seit dem Bau des Gotteshauses vor rund 270 Jahren nie erneuert worden“, sagt Albert Unterweger, der die notwendigen Maurerarbeiten durchführte. Auch Teile der Turmmauer mussten erneuert werden. „Wir haben die Turmmauer abgetragen, die Steine sortiert und wieder verwendet“, erzählt der Maurermeister. <h3> Für Bevölkerung von besonderer Bedeutung</h3>Den letzten Schliff gibt die Firma Gebhard aus Feldthurns dem Kirchlein, die derzeit den Neuanstrich mit Kalkfarben in der historischen Farbigkeit durchführt. „Die Sanierungsarbeiten kosten rund 60.000 Euro und sollen mit Beiträgen von Denkmalamt, von Gemeinde und mit Eigenmitteln abgedeckt werden“, sagt Pfarrer Basilius Schlögl.<BR /><BR />Das Kirchlein hat für die Sarner Bevölkerung eine besondere Bedeutung. Auch heute noch – fast 3 Jahrhunderte nach seiner Erbauung – wird die Muttergottes noch von vielen um Schutz auf dem Weg gebeten. Nach altem Brauch machen die Sarner beim Vorbeifahren ein Kreuzzeichen oder sprechen ein kurzes Gebet. Über Generationen hinweg wurde das an die Jungen weitergegeben. <BR /><BR />Im Bundscher Kirchlein befindet sich eine Kopie des berühmten Gnadenbildes von Kloster Einsiedeln in der Schweiz, eine der Schwarzen Madonnen; daher nennt man das kleine Gotteshaus auch Maria Einsiedeln in der Dick.