Dienstag, 20. Februar 2018

Enge Vernetzung der Museen

Die Landesabteilung Museen und der Museumsverband wollen weiter eng zusammenarbeiten, damit eine qualitätsvolle Weiterentwicklung gewährleistet wird. Am vergangenen Freitag hat die Landesregierung einem Abkommensentwurf zugestimmt, der eine noch engere Zusammenarbeit fördert.

Die Südtiroler Museen sollen noch stärker zusammenarbeiten. - Foto: lpa/Naturmuseum
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Die Südtiroler Museen sollen noch stärker zusammenarbeiten. - Foto: lpa/Naturmuseum

Südtirols Museumslandschaft hat in den vergangenen 20 Jahren eine starke Entwicklung durchgemacht: 50 Museen haben sich 2004 zum Museumsverband Südtirol zusammengeschlossen.

Das Land Südtirol hat in der Vergangenheit immer wieder mit privaten, kirchlichen und kommunalen Museumseinrichtungen zusammengearbeitet und fördert öffentliche und private Sammlungen. Das entsprechende Landesgesetz ist erst im vergangenen Jahr novelliert worden. Die Landeabteilung Museen hat dies 2010 fortgesetzt und alle Museumsagenden gebündelt.

Noch engere Vernetzung und Zusammenarbeit 

Nun sollen die Kooperation mit dem Museumsverband Südtirol weiter gestärkt und neue Handlungsfelder neu definiert werden: Am Freitag vergangener Woche hat die Landesregierung einem Abkommensentwurf zugestimmt, der die Grundlage für diese engere Zusammenarbeit und Vernetzung bildet. 

Demnach werden die Abteilung Museen und der Museumsverband gemeinsame Projekte für die gesamte Museumslandschaft in Südtirol planen und durchführen, zum Beispiel Themenjahre, Ausstellungen, Aus- und Weiterbildung oder Marketingmaßnahmen. 

Das Abkommen gilt, nach Inkrafttreten, bis Ende 2020.

stol/lpa

stol