Samstag, 16. September 2017

Franz Tumler Literaturpreis 2017 vergeben

Der Franz-Tumler-Literaturpreis für deutschsprachige Debütromane ging heuer das sechste Mal in Laas über die Bühne.

Julia Weber ging mit ihrem Roman „Immer ist alles schön“ als Siegerin hervor.
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Julia Weber ging mit ihrem Roman „Immer ist alles schön“ als Siegerin hervor.

Der Franz-Tumler-Literaturpreis wird alle 2 Jahre vergeben, und zwar an einen von einer 5-köpfigen Jury ausgewählten deutschen Debütroman.

In diesem Jahr ging der mit 8000 Euro dotierte Preis an die Schweizer Autorin Julia Weber. Ihr Debütroman „Immer ist alles schön“  konnte die Jury überzeugen. Auch ein Schreibaufenthalt in Laas ist an den Preis geknüpft.

Erstaunlichstes Debüt der Saison

Für den Schweizer Juror Manfred Papst, der Weber für den Preis vorgeschlagen hat, sei der Roman das erstaunlichste Debüt der Saison, heftig und zärtlich, mit differenzierten Charakteren.

Julia Weber konnte überzeugen. - Foto: Franz J. Grassl 

Julia Weber erzählt die bewegende Geschichte eines Geschwisterpaars, das seine Mutter sehr liebt, die ihm aber zunehmend abhandenkommt. Manfred Papst lobt die „funkelnde Sprache sowie die fein austarierten Metaphern“.

Auch Publikumspreis vergeben 

Vergeben wurde auch ein Publikumspreis, dieser wurde dem Schauspieler und Schriftsteller Stephan Lohse aus Berlin für sein Debüt „Ein fauler Gott“ verliehen. Er darf sich über einen Schreibaufenthalt auf dem Rimphof freuen, ermöglicht vom Verein der Vinschger Bibliotheken.

Die international besetzte Jury bestand aus Kennern des Literaturbetriebes:  Elke Heinemann (Schriftstellerin und Publizistin, Berlin), Kurt Lanthaler (Autor, Bozen/Berlin), Manfred Papst (Journalist, Zürich), Gerhard Ruiss (Autor, Wien) und Daniela Strigl (Literaturwissenschaftlerin, Wien).

stol 

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