Mittwoch, 05. Mai 2021

Gedenken an Napoleon: Insel Elba plant Schau mit Uffizien-Werken

Die Insel Elba plant eine Ausstellung zu Ehren von Napoleon Bonaparte anlässlich seines 200. Todestags. Die Schau, die vom 30. Juni bis zum 10. Oktober in der Pinakothek Foresiana in Portoferraio zu sehen sein wird, zeigt eine Auswahl von Werken, die aus den Uffizien stammen, sowie Gemälde aus lokalen Sammlungen.

Anlässlich des 200. Todestags von Napoleon Bonaparte plant die Insel Elba eine Ausstellung.
Anlässlich des 200. Todestags von Napoleon Bonaparte plant die Insel Elba eine Ausstellung. - Foto: © APA/afp / KENZO TRIBOUILLARD
Uffizien-Direktor Eike Schmidt bezeichnete die Ausstellung auf der Insel Elba als „Meilenstein“ für den Plan seines Museums, Ausstellungen nicht nur in Florenz, sondern in der ganzen Toskana zu organisieren.

„Dank der Kunstschätze der Uffizien beleben wir das kulturelle Erbe der gesamten Region“, sagte Schmidt. Auf der Webseite der Uffizien winkt inzwischen die virtuelle Schau „Die Uffizien und Napoleon. Werke, Orte und Erinnerungen in den Sammlungen der Galerien“ mit 57 Bildern in hoher Auflösung. Seit dem gestrigen Dienstag sind die Uffizien wieder für Besucher geöffnet.

Der französische Kaiser Napoleon war 1814 nach seiner erzwungenen Abdankung nach Elba verbannt worden. Statt über Frankreich herrschte er fortan über die drittgrößte italienische Insel, die in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts jedoch vorübergehend zu Frankreich gehörte.

Napoleon blieb bis März 1815 auf Elba. Dann kehrte er nach Paris zurück und errichtete die „Herrschaft der 100 Tage“, die mit der Niederlage in der Schlacht von Waterloo endete. Danach wurde er in sein letztes Exil auf Sankt Helena im Südatlantik verbannt. Er starb am 5. Mai 1821.

Welche Auswirkungen hatte Napoleons Politik auf Südtirol? Hier geht's zum s+ Artikel.

apa/stol