Graffiti-Künstler sind aufgerufen, am 21. und 22. September ihre Gedanken zum Thema „WASSER-ACQUA“ auf eigens installierte Stellwände am Kornplatz in Bozen zu sprühen. Die Graffitibilder bleiben dort bis zum 3. Oktober ausgestellt.Vom 23. September (ab 12 Uhr) bis zum 1. Oktober (bis 12 Uhr) ist die Öffentlichkeit dann aufgerufen, über den QR-Code oder direkt auf der Website des Dachverbandes das schönste, originellste und passendste Kunstwerk zum Thema zu wählen. Ebenso gibt eine interne Jury ihr Votum in diesem Zeitraum ab. Den 3 Graffiti-Künstlern mit den meisten Stimmen winken tolle Geldpreise.Kreativität hat freien LaufDen teilnehmenden Künstlern wird alle Freiheit gelassen, ihre Kreativität unter Beweis zu stellen. Ein möglichst unbeeinflusster Zugang zum Thema und der Blick der Jugend waren für den Dachverband für Natur- und Umweltschutz auch die Beweggründe, den Wettbewerb auszuschreiben.Für den Dachverband war dabei selbstverständlich, dass die gesamte Aktion auch möglichst ressourcenschonend ausgerichtet werden soll. So werden die Werke auf komplett wiederverwendbaren Wänden mit umweltfreundlichen Farben auf Wasserbasis erstellt.2 Schulen unter den TeilnehmernFür die heurige Ausgabe des Graffiti-Wettbewerbs haben sich gleich 2 Schulen angemeldet. Mehrere Schüler der Waldorf-Oberstufe Bozen werden mit eigenen Werken am Wettbewerb teilnehmen. Auch das Pestalozzi-Gymnasium aus Unna/Nordrhein-Westfalen (D) kann unter den Teilnehmern begrüßt werden.Die sogenannte UNESCO-Projektschule, die sich den Zielen der UNESCO wie z.B. Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Menschenrechten usw. besonders verpflichtet fühlt und diese Themen verstärkt in Unterricht und schulischen Aktivitäten einbezieht, wird in der kommenden Woche eine Studienfahrt nach Südtirol unternehmen und (außer Konkurrenz) am Graffiti-Wettbewerb teilnehmen.Wasser als elementarste Grundlage des SeinsZum gewählten Thema: Wasser ist eine der elementarsten Grundlagen des Seins. Ohne Wasser gäbe es kein Leben. 2 Drittel unseres Planeten sind von Wasser bedeckt. Allerdings steht uns Menschen davon weniger als ein Prozent als trinkbares Süßwasser in flüssiger Form zur Verfügung.Wasser ermöglicht Leben, birgt Flora und Fauna in einer unglaublichen Arten- und Formenvielfalt in den Meeren, Seen, Flüssen und Bächen. Und dennoch ist Wasser für uns so alltäglich, dass wir von all diesen „Wundern“ kaum Notiz nehmen und die grenzenlose Verfügbarkeit des kostbaren Nass als selbstverständlich voraussetzen - ihm so nicht den wirklichen Wert beimessen.stol