Dienstag, 07. Mai 2019

Grausames Mittelalter - Folterwerkzeug auf Burg Taufers

Wer im Mittelalter vor den Richter geführt wurde musste eine grauenvolle Folterung über sich ergehen lassen – egal, ob schuldig oder nicht. Auf der Burg Taufers am Eingang ins Ahrntal lässt jetzt eine Ausstellung die Folterpein von einst erahnen.

Folterungen standen um 1600 an der Tagesordnung. - Foto: STHeute
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Folterungen standen um 1600 an der Tagesordnung. - Foto: STHeute

Folterungen standen um 1600 an der Tagesordnung: Sie galten als legitimes juridisches Mittel zur Wahrheitsfindung. Durch die Qualen gestanden auch viele Unschuldige – nur wenige, die die Folterung aushielten, ohne zu gestehen, wurden auch tatsächlich freigelassen.

Nägel und spitze Gegenstände waren wichtige Gegenstände der Folterwerkzeuge, erklärt Alexander Maier, Kastellan der Burg Taufers. Er führt im Beitrag der Sendung „Südtirol Heute“ durch die Ausstellung und erzählt von der bekanntesten Folterung auf Burg Taufers.

stol

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