Sonntag, 29. September 2019

In Innsbruck studiert: Ausstellung mit Erinnerungsstücken in Franzensfeste

Am Samstagvormittag wurde auf der Festung Franzensfeste vom Landeshauptmann Arno Kompatscher die Sonderausstellung „In Innsbruck studiert. Südtiroler Studierende erinnern sich“ eröffnet. Als Hommage zum 350. Geburtstag der Universität Innsbruck unterstreicht sie mit vielen persönlichen Geschichten und Erinnerungsstücken die große Verbundenheit der Südtirolerinnen und Südtiroler zu dieser Universität und lädt zum Schmunzeln und nostalgisch werden ein.

Die Ausstellung ist in 15 Räumen und Themen gegliedert. - Foto: Festung Franzensfeste
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Die Ausstellung ist in 15 Räumen und Themen gegliedert. - Foto: Festung Franzensfeste

Aus den zahlreichen Objekten und Erinnerungen von Studierenden, die mithilfe von Medienaufrufen innerhalb eines halben Jahres gesammelt worden waren, wurden etwa 40 Gegenstände ausgewählt, die nun in der Ausstellung gezeigt werden. Diese gliedert sich in 15 Räumen und Themen, in welchen Objekte wie eine Ledertasche, mit der Lebensmittel über den Brenner geschmuggelt wurden, das Tagebuch einer archäologischen Exkursion in den Irak sowie ein Foto vom gemeinsamen Abwasch in der WG-Küche präsentiert werden. 

Ältestes Dokument von 1897

Das älteste Dokument der Ausstellung ist das Diplom von Maria Huber aus Pfunders, die 1897 an der Medizinischen Fakultät ihre Ausbildung zur Hebamme absolvierte. Die jüngste Teilnehmerin hingegen ist die 1996 geborene Landesmeisterin im Poetry Slam Ania Viero aus Bozen. Vieros Video-Performance „Kinderabhängige Eltern“ eröffnet die Ausstellung im ersten Raum. 

„In Innsbruck studiert. Südtiroler Studierende erinnern sich“ kann noch bis 29. Dezember in der Festung Franzensfeste besucht werden. 

stol

stol