Ina Tartler stammt aus Heldsdorf, einem kleinen Dorf in Siebenbürgen nahe Kronstadt im heutigen Rumänien. Ihre Familie gehört den Siebenbürger Sachsen an, einer deutschen Minderheit, die nach dem Zweiten Weltkrieg enteignet und in russische Arbeitslager deportiert wurde und die unter dem Diktator Nicolae Ceausescu keine Perspektiven mehr hatte.Zwar wurde die deutsche Sprache während des Kommunismus von Rumänien akzeptiert, einen Minderheitenschutz wie in Südtirol gab es aber nicht. Ängste und Entbehrungen bestimmten das Leben der Jugendlichen Ina Tartler – und die große Sehnsucht nach Freiheit. 1988 wurde der Traum wahr. Die Familie durfte nach Deutschland ausreisen. Dort begann für die damals 22-Jährige ein völlig neues Leben, das sie letztendlich nach Südtirol geführt hat.Der Zeitschrift „Die Südtiroler Frau“ hat Ina Tartler ihr Leben als Deutsche im kommunistischen Rumänien geschildert und dabei auch grausame Erinnerungen nicht ausgelassen. Und sie hat von ihrer Reise in die Freiheit erzählt, von ihrem Weg zum Theater und jenem nach Südtirol. Lesen Sie die spannende Geschichte in der neuen Ausgabe der „Südtiroler Frau“, die am 15. Februar erscheint. stol