Freitag, 22. Dezember 2017

Julian Dionne: Einer von Zwölf

Der Südtiroler Julian Dionne wurde im Ensemble der „12 Tenors“ aufgenommen, mit denen er seit Anfang Dezember durch Europa reist.

Julian Dionne auf Erfolgskurs. - Foto: Homepage/Julian Dionne
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Julian Dionne auf Erfolgskurs. - Foto: Homepage/Julian Dionne

Julian Dionne ist ein verliebt verzweifelter junger Sohn, wenn er als Alfredo Violetta in Verdis „Traviata“ liebt. Wahrscheinlich ist das seine Stärke: Julian singt mit seinem Herzen, mit seinen Augen und mit seinem Körper. Deshalb wurde er im Ensemble der „12 Tenors“ aufgenommen, mit denen er seit Anfang Dezember durch Europa reist und jeden Abend irgendwo anders „Libiamo, libiamo, libiamo“ singt.

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Der Tenor wurde 1990 in Bologna geboren, wuchs am Ritten auf, wo sein Amerikanischer Vater Paul, ehemaliger kanadischer Verteidiger bei HC Bozen und Meran, und seine Südtiroler Mutter leben.

Klavierunterricht als Kind

Schon als Kind begann er mit dem Klavierunterricht, doch fasziniert war er von der Stimme von Luciano Pavarotti. Bald begann er in Chören zu singen und mit 16 Jahren nahm er seinen 1. Gesangsunterricht in Wien. Es folgte mit 18 Jahren seine erste Rollenbesetzung als Aeneas in der Oper Dido and Aeneas von Henry Purcell.

Neben Konzertauftritten begann er Gesang am Konservatorium G. Verdi und Kulturmanagement an der Wirtschaftsuniversität Luigi Bocconi in Mailand zu studieren. Erste Musical-Erfahrung sammelte er als Jesus in Andrew Lloyd Webbers Jesus Christ Superstar. Später verkörperte er Alfredo in Giuseppe Verdis La Traviata. Julian Dionne lebt zwischen Mailand, Paris, London und Bozen.

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Den vollständigen Artikel und ein ausführliches Interview lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

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stol