Nach einer personellen Neubesetzung im Stiftungsrat nimmt die Tinne-Stiftung die Arbeit am geplanten Museum im Klausner Kapuzinergarten unter dem neuen Präsidenten Andreas von Lutz wieder auf. <BR /><BR />Als Gründungsmitglied der Tinne-Stiftung entsendet die Gemeinde Klausen zwei Vertreter in den Stiftungsrat. In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurden die bisherigen Gemeindevertreter, der ehemalige Bürgermeister Arthur Scheidle und Marina Eccher, durch Werner Kusstatscher und Silvia di Giorgio ersetzt.<BR /><BR />Mitte Mai trat der neu zusammengesetzte Stiftungsrat zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Zum Präsidenten wurde Andreas von Lutz gewählt. Dem Gremium gehören zudem Ursula Schnitzer sowie Michael Kohler als Vertreter der Dr.-Hans-und-Hildegard-Koester-Stiftung Dortmund an.<BR /><BR />Auf Nachfrage erklärte von Lutz, dass die Stiftung das Projekt in Abstimmung mit den Stiftern weiterverfolgen wolle. Dabei werde der im Mai 2023 mehrheitlich gefasste Grundsatzbeschluss des Klausner Gemeinderats berücksichtigt. Dieser Beschluss legt für ein künftiges Kunst- und Kulturareal im Kapuzinergarten mehrere Rahmenbedingungen fest. So dürfen die bestehenden Grünflächen nicht verbaut werden. Zudem sollen die bestehenden Gebäude in das Konzept integriert werden. <BR /><BR />Ziel bleibe weiterhin die Realisierung eines Museums, betonte der neue Präsident. In die weiteren Planungen sollen auch die Vereine der Stadt eingebunden werden. Von Lutz schließt dabei nicht aus, einzelne Elemente des früheren, vom Gemeinderat abgelehnten Projekts zu übernehmen. Voraussetzung sei jedoch, dass die Vorgaben des Grundsatzbeschlusses eingehalten werden. Wie dies konkret umgesetzt werden kann, wird derzeit von externen Fachleuten geprüft, sagt von Lutz.