Als beste Darstellerin konnte sich die bekannte dänische Schauspielerin Trine Dyrholm (43) in Thomas Vinterbergs Film „Die Kommune“ durchsetzen. Bester Darsteller wurde der Tunesier Majd Mastoura in der Emanzipationsgeschichte „Hedi“. Es war seit 20 Jahren die erste tunesische Produktion im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele Berlin. „Hedi“ wurde auch zum besten Erstlingsfilm gekürt.Den Großen Preis der Jury erhielt der bosnische Regisseur Danis Tanovic für „Tod in Sarajevo“ (original: „Smrt u Sarajevu“). Für die beste Regie wurde die 35-jährige Französin Mia Hansen-Love mit ihrem Film „Die Zukunft“ (original: „L'avenir“) ausgezeichnet, in dem Isabelle Huppert eine kühle Philosophiedozentin spielt."Bestes Drehbuch" geht an polnischen RegisseurDen Preis für das beste Drehbuch erhielt der polnische Regisseur Tomasz Wasilewski. In „United States of Love“ geht es um vier Frauen in den frühen 90er Jahren in der polnischen Provinz, die vergeblich auf die Erfüllung ihrer Wünsche hoffen.Den Silbernen Bären für eine herausragende künstlerische Leistung erhielt der chinesische Kameramann Mark Lee Ping-Bing. In „Crosscurrent“ (im Original: „Chang Jiang Tu“) begibt sich der Regisseur Yang Chao auf eine Reise über den Jangtse-Fluss auf den Spuren der chinesischen Vergangenheit und Gegenwart.Wie schon vor der Preisverleihung bekannt wurde, sicherte sich der österreichische Regisseur Händl Klaus mit „Kater“ den Teddy Award für den besten lesbisch-schwulen Film. Das Festival geht am Sonntag mit einem Publikumstag zu Ende.apa/dpa