Dienstag, 26. Oktober 2021

93. Oscars: Italien schickt Sorrentinos „Hand Gottes“ ins Rennen

Italien schickt den Film „Die Hand Gottes“ des Regisseurs Paolo Sorrentino ins Rennen um den Oscar für den besten fremdsprachigen Film. Dies entschied eine Jury des Verbands der Filmproduzenten Anica am Dienstag in Rom.

Regisseur Paolo Sorrentino hofft mit „Die Hand Gottes“ auf seinen 2. Oscar nach „La Grande Bellezza – Die große Schönheit“.
Regisseur Paolo Sorrentino hofft mit „Die Hand Gottes“ auf seinen 2. Oscar nach „La Grande Bellezza – Die große Schönheit“. - Foto: © ANSA / stf
Der Film, der bei den Filmfestspielen in Venedig im September seine Premiere feierte, erzählt von Sorrentinos Jugend im Neapel der 1980er Jahre, als der Argentinier Diego Maradona einen Vertrag beim lokalen Fußballclub bekommt.

Mit dem sehr persönlichen Film über den Tod seiner Eltern hofft Sorrentino auf seinen zweiten Oscar nach „La Grande Bellezza – Die große Schönheit“, den er 2014 erobert hatte.

„Die Hand Gottes“, wie der Filmtitel übersetzt heißt, erzählt vom jungen Fabietto und dessen Familie.



Maradonas Wechsel nach Neapel spielt zunächst nur am Rande eine Rolle, während das Werk die exzentrischen Familienmitglieder vorstellt.

Eines Tages jedoch will der Teenager Fabietto unbedingt ein Heimspiel mit Maradona sehen und fährt nicht mit seinen Eltern in die Berge – wo diese umkommen. Die Geschichte hat Parallelen zu Sorrentinos Leben: Der 51-Jährige verlor seine Eltern einst bei einem sehr ähnlichen Unglück.

Sorrentinos Film wurde als Kandidat für den Oscar für den besten fremdsprachigen Film unter 18 Streifen gewählt. Die Preisverleihung ist in Los Angeles am 27. März 2022 geplant.

apa