Ihnen gemeinsam ist, dass alle Produktionen teilweise oder zur Gänze in Südtirol gedreht und vom Südtiroler Filmfonds unterstützt wurden. In einer Broschüre präsentiert die Business Location Südtirol (BLS) diese Produktionen dem Festivalpublikum und stellt gleichzeitig Südtiroler vor, die durch ihre Arbeit am Set zu deren Realisierung beigetragen haben.Von den neun Filmen der Reihe „Made in Südtirol“ - seit letztem Jahr fester Bestandteil der Filmtage - laufen zwei im Spielfilm-Wettbewerb: „Fieber“ von Elfi Mikesch mit Eva Mattes in der Hauptrolle und „Vielen Dank für Nichts“ von Oliver Paulus und Stefan Hillebrand mit Joel Basman als Hauptfigur sowie zahlreichen Laiendarstellern mit Handicap. Die restlichen Filme werden im Festivalprogramm gezeigt.Made in Südtirol: Das sind natürlich nicht nur diese neun Produktionen, sondern das ist eine weitaus größere Anzahl an Kino- und TV-Filmen, die in den letzten Jahren hier abgedreht wurden. „Dass diese Zahl so hoch ist, ist nicht zuletzt Verdienst der Südtiroler Filmförderung, die für Filmproduktionen neben allen anderen Vorzügen des Filmlands Südtirol ein starkes Zugpferd ist. Rund 100 Produktionen wurden bisher für eine Förderung zugelassen, was Südtirol eine Anzahl von über 1000 effektiven Drehtagen beschert hat“, sagt BLS-Direktor Ulrich Stofner. Der von den abgedrehten Projekten bisher erzielte Südtiroleffekt belaufe sich auf rund 21,6 Millionen Euro.Ein sehr wesentlicher Teil des Südtiroleffekts wird durch das Engagement von Südtiroler Dienstleistern aus dem Filmsektor und Südtiroler Filmfachkräften erreicht. „In Südtirol hat sich aufgrund der ständig wachsenden Nachfrage eine entsprechende Infrastruktur entwickelt, die Szene ist lebendig und wächst stetig. Man kann also mit Recht sagen, dass hinter jeder der bisher unterstützten Produktionen Menschen aus Südtirol stehen, die intensiv, engagiert und kompetent an deren Umsetzung mitgearbeitet haben – natürlich auch bei den neun Filmen, die in der Reihe ‚Made in Südtirol‘ laufen“, so Christiana Wertz, die Leiterin der Abteilung Film Fund & Commission bei BLS, die auch Anlaufstelle für die heimischen Filmschaffenden ist.In einem Booklet stellt BLS den Kinobesuchern die neun Südtirol-Produktionen vor und gleichzeitig auch 18 heimische Fachkräfte, die Teil des großen Teams hinter der Kamera waren. Tätig waren sie in den verschiedensten Rollen und Positionen: Vom Bühnenmaler über den Costume und Set Designer bis zum Composer, vom Regisseur über den Production Manager bis zum Location Manager. „Es war uns sehr wichtig, diesen Menschen Sichtbarkeit zu geben, auch um aufzuzeigen, welche Berufsbilder es im Bereich Film gibt und welche Arbeitsmöglichkeiten dieses Genre mittlerweile auch in Südtirol bietet“, so Stofner.Die Broschüre „Made in Südtirol – Alto Adige“ wird während der Filmtage aufliegen und soll möglichst viele Zuschauer zu einem Besuch der in Südtirol gedrehten Filme animieren.stol