Der Film erzählt die „verrückte" Reise von 77 psychisch Kranken, die - begleitet von 130 Verwandten, Freunden und Ärzten - eine Zugreise von Venedig bs nach Peking unternehmen. Dabei fahren sie durch Ungarn, die Ukraine, Russland und die Mongolei. Eine gemeinsame Reise, um sich selbst wieder zu finden sowie die Hoffnung auf eine Besserung des eigenen Befindens, indem sie lernen, miteinander zu leben, sich anzupassen, sich zu ertragen, aber auch, sich gegenseitig zu helfen und einander gern zu haben. Und das alles in dem begrenzten Raum eines Zuges, der einerseits behaglich ist, aber auch klaustrophische Gefühle wachrufen kann. Im Zug gilt es für die Reisenden einen Ort zu finden, an dem sie ihre Erfahrungen als Eltern, Kranke und Therapeuten miteinander teilen können. Unter den 200 leidenschaftlichen und mit Pillen vollgestopften Reisenden hat eine Gruppe von acht Personen mit den verschiedensten Diagnosen eine Mission zu erfüllen: Sich ein kreatives Ereignis auszudenken, das alle Zugreisenden miteinbezieht, um bei ihrer Ankunft in Peking der Welt den Sinn dieser ebenso absurden wie utopischen Reise mitzuteilen. CIMAP! Cento Italiani matti a Pechino" wird am Mittwoch um 20.30 Uhr im Kulturzentrum Meran präsentiert.