Zugleich finden sich zahlreiche Animationsabenteuer für die Kleinen. Für die Größeren gibt es indes weihnachtliche Horror- oder Komikretrospektiven.Aus der Feder von Erfolgsautorin Cornelia Funke stammt die Vorlage für „Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel“, der die Geschichte von Niklas Julebukk erzählt. Der letzte Weihnachtsmann muss gegen den Bösewicht Waldemar Wichteltod kämpfen, der als skrupelloser Geschäftemacher mit seiner Nussknackerarmee alle anderen Weihnachtsmänner ausgeschaltet hat, um das Fest der Liebe in einen Konsumrausch zu verwandeln. Dem unbärtigen, drahtigen Julebukk springen die Kinder zur Seite, als dieser aus dem Himmel auf die Erde fällt.Auf Animationskunst setzt hingegen „Arthur Weihnachtsmann“, wobei auch hier Santa Claus eher dünn und jugendlich, denn dick und alt daherkommt. Schließlich muss der pubertierende Weihnachtsmannsohn Arthur das Erbe von Papa antreten, während Opa mit der Pension hadert und sein Bruder als technoider Muskelprotz den eigentlich Sinn der Weihnacht vergessen hat.Auf klassischere Zeichentrickoptik setzt ungeachtet 3D „Lauras Stern und die Traummonster“. Laura und ihr kleiner Bruder Tommy begeben sich dabei in die Stadt der Träume, um den dortigen Monstern, die im Dunklen Schrecken verbreiten wollen, ihre Macht zu rauben.Ebenfalls in dritter Auflage kommen „Alvin and the Chipmunks – Chipbruch“ ins Kino. Die Chipmunks leben auf einer einsamen Inse, wo die Chipettes das Dschungelparkett betreten.Wenn schon nicht direkt weihnachtlich, so zumindest im Schnee spielt „Happy Feet 2“, die Fortsetzung des Animationserfolges aus 2006. Diesmal muss sich Pinguin Mumble, mittlerweile Vater, mit den Folgen des Klimawandels auseinandersetzen. So schmilzt den Vögeln in 3D das Eis ihrer Scholle unter den Füßen weg – als ein Eisberg abbricht, sitzen sie in der Falle.In einer gänzlich anderen Klimazone spielt die Wiederauflage von „Der König der Löwen“, der auf 3D umgemodelt wurde, um nach 1994 nochmals die Kinogänger zu locken. So erstreckt sich das Lebensgefühl „Hakuna Matata“ diesmal in den dreidimensionalen Raum.Und wer Weihnachten gedanklich bereits hinter sich gelassen hat, kann sich mit „Happy New Year“ bereits auf das darauffolgende Fest einstimmen. Regisseur Gary Marshall kann für seine Komödie eine ganze Latte an Prominenten in die Liebesschlacht werfen, von Sarah Jessica Parker und Ashton Kutcher bis Jessica Biel und Katherine Heigl. Und alle kreisen um die Frage, wen man zu Mitternacht in New York zur Silvesternacht küssen wird.