Freitag, 27. Mai 2016

Doku-Premiere: Brennero/Brenner

Das „Internationale Fimfestival Innsbruck“ IFFI zeigt zwischen 24. und 29. Mai rund 50 Lang- und Kurzfilme aus aller Welt. Auch zwei junge Filmemacher aus Südtirol sind dabei.

Julia Gutweniger und Florian Kofler haben über den Grenzsymbolort Brenner eine Doku gedreht. - Foto: Gutweniger/Kofler
Julia Gutweniger und Florian Kofler haben über den Grenzsymbolort Brenner eine Doku gedreht. - Foto: Gutweniger/Kofler

Das IFFI-Programm 2016 beinhaltet auch die Dokumentation zweier junger Südtiroler. Die Meraner Julia Gutweniger, 28, und Florian Kofler, 30, setzen sich in ihrem Film mit einem Südtiroler Symbolort auseinander, dessen Name zurzeit in aller Munde ist: dem Brenner.

Brenner: Ein symbolträchtiger NeoGrenzort

Im stillgelegten Grenzort, der von den aktuellen Entwicklungen überrollt wird, beobachten Gutweniger und Kofler den lokalen Brenner-Alltag, der von Transit und Flüchtlingen geprägt wird. Die meisten Einheimischen sind bereits weggezogen, die Gestrandeten haben sich in den stillgelegten Bahnhofsgebäuden notdürftig „eingerichtet“.

Ein Film über ein Dorf, das schnell entstanden und vielleicht auch schnell wieder verschwinden wird.

Seit 2010 arbeiten die beiden gebürtigen Meraner Florian Kofler und Julia Gutweniger zusammen. „Brennero/Brenner“ ist ihr erster Langfilm.

stol

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Lesen Sie in der Wochenendeausgabe der „Dolomiten“ das Interview mit den beiden jungen Südtiroler Filmemachern. 

stol