Der Film von Michael Curtiz mit Humpghrey Bogart und Ingrid Bergman wird im Rahmen der Reihe „Specials am Donnerstag“ am 7. April um 19.30 Uhr gezeigt. Im Anschluss daran lädt der Filmclub zu einem Umtrunk.CasablancaCasablanca 1941. In Rick's Café kreuzen sich die Schicksale europäischer Emigranten. Der Wissenschaftler Victor Laszlo (Paul Henreid) versucht mit seiner Frau Ilsa (Ingrid Bergman) mit falschen Pässen den Nazis zu entkommen. Einzig der Amerikaner Rick (Humphrey Bogart) könnte helfen, doch dieser erkennt in Ilsa die ehemalige Geliebte wieder, die ihn in Frankreich ohne Erklärung verlassen hat. Und so entsteht das Liebespaar der Filmgeschichte: Humphrey Bogart als gebrochener Held, der nur durch Zynisums überlebt, Ingrid Bergman als Frau, die zwei Männer liebt und sich nicht entscheiden kann.„Casablanca“ wurde am 26. November 1942 in New York uraufgeführt. Die Warner Studios, die sich der jeweiligen sozialen und politischen Situation verpflichtet fühlten, hatten vor allem daran gedacht, Amerikas Kriegseintritt propagandistisch zu begleiten. „Casablanca“ war dabei nur ein Film unter vielen, keiner, in den man allzugroße Hoffnungen setzte. Doch im Januar 1943 fand ein Ereignis statt, das Einfluss hatte auf das Schicksal von „Casablanca“. Churchill und Roosevelt beschlossen ausgerechnet in Casablanca die alliierte Landung auf Sizilien. Noch im Februar des gleichen Jahres erfolgte ein Massenstart des Films, der daraufhin nicht nur kommerziell ein großer Erfolg wurde, sondern auch drei Oscars für den besten Film, das beste Drehbuch und die beste Regie erhielt.Für Ingrid Bergman bedeutete der Film schauspielerisch gesehen den endgültigen Durchbruch, und Humphrey Bogart wurde durch „Casablanca“ zum Mythos. Der Kult um „Casablanca“ wurde durch ihn initiiert. Humphrey Bogarts Rick erschien als die ideale Verkörperung amerikanischer Tugenden: Loyalität, Mut, Großzügigkeit, all dies verborgen hinter der Maske des resignativen Zynikers und Egoisten, der am Ende dann doch die Verantwortung übernimmt, die er zuvor so vehement abgelehnt hat, und der auch noch in der Niederlage zum Sieger avanciert.Was den Kultstatus anbelangt, ist natürlich auch Max Steiners Musik und der sentimentale Refrain des Liebesliedes „As time goes by“ nicht zu vergessen. Übrigens: Den legendären Satz „Schau mir in die Augen, Kleines" spricht Bogart kein einziges Mal. Im Originaltext heißt es: „Here's looking at you, kid“, was eigentlich ein Toast ist und so viel heißt wie: „Auf dich, Kleines“.