Mittwoch, 05. Mai 2021

Filmclub startet mit Filmvorführungen in Präsenz

Seit Montag 26. April dürfen Kinos in Italien in den gelben Zonen wieder öffnen. Der Filmclub Bozen startet am 6. Mai mit Filmvorführungen in Präsenz. Wer sich noch nicht ins Kino traut, hat weiterhin die Möglichkeit das gratis Online Angebot des Filmclubs zu nutzen.

Der Filmclub Bozen öffnet wieder für das Publikum.
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Der Filmclub Bozen öffnet wieder für das Publikum. - Foto: © Filmclub Bozen
Vom 6. bis zum 12. Mai führt die Online-Reihe „#filmcreativesbz“ in ein „seltsames“ Haus. Gezeigt wird der Film „Das seltsame Haus“ von Karl Prossliner aus dem Jahre 1985. Im Zentrum des Geschehens steht ein Armen- und Versorgungshaus, in dem Mittellose oder Alleinstehende untergebracht worden waren. Gedreht wurde der Film in schwarzweiß auf 16 Millimeter.



Karl Prossliner, 1953 in Mals geboren, studierte Regie an der Universität für Musik und darstellende Kunst, Abteilung Film und Fernsehen, in Wien. Heute lebt er als freischaffender Filmemacher in Meran. Er selbst zählt „Das seltsame Haus“ zu seinen wichtigsten Filmarbeiten.

Im Gespräch zum Film erzählt Karl Prossliner über seinen Werdegang als Filmemacher und was ihn damals bewogen hat diesen Film zu machen. Im Rückblick versteht er den Film auch als Reaktion auf die Filmschule in Wien, die damals noch sehr dem Fernsehen zugewandt war. Er wollte den damals üblichen Erzählformen des Fernsehens etwas entgegensetzen und war dann doch überrascht als der Film von den Fernsehanstalten abgenommen wurde.

Die weiteren Filme


Ab 13. Mai folgt „Testa o croce“, ein Kurzfilm von Caterina Gabanella, der für den David die Donatello nominiert ist und zum Abschluss der Reihe ab 20. Mai „Plindern“ von Hannes Lang.

#filmcreativesbz ist eine online-Filmreihe des Filmclubs. 6 lokale Filmemacher geben Einblick in ihr Schaffen.


stol

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