Die Monty-Python-Komödie „Das Leben des Brian“ aus dem Jahr 1979, in der der unscheinbare Brian Cohen für den Messias gehalten wird, entstand mit finanzieller Unterstützung von Ex-Beatle George Harrison.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="771935_image" /></div> <BR /><BR /><b>Darsteller:</b> Graham Chapman (Brian u.a.), Terry Jones (Brians Mutter u.a.), Sue Jones-Davies (Judith u.a.), Michael Palin (Prophet u.a.), John Cleese (Zenturio u.a.), Eric Idle (Otto u.a.), Terry Gilliam (Geoffrey u.a.)<BR /><h3> Was passiert</h3>„Die Geschichte beginnt, als die 3 Könige zur Krippe reisen, wo Brian geboren wird. Da sie ihn mit dem Messias verwechseln, beschenken sie das Kind; sobald sich aber herausstellt, dass der richtige Messias in der Krippe nebenan liegt, holen sie ihre Geschenke zurück. <BR /><BR />Diese Identitätsverwirrung plagt Brian sein Leben lang. Der Film folgt ihm von einem bizarren Abenteuer ins nächste (darunter auch einer Fahrt im Raumschiff), bis er schließlich vor Pontius Pilatus tritt und versehentlich gekreuzigt wird. Dies führt zum Ende des Films, das zugleich seine komischste Szene ist: Brian und seine Kreuzigungskollegen singen, am Kreuz hängend, fröhlich „Always Look on the Bright Side of Life“.“ <BR />(The Motion Picture Guide, nach Filmpodium Zürich)<BR /><h3> Filmkritik</h3>Ein zur Zeit Christi in Palästina als Nachbar Jesu geborener junger Mann wird von einer wilden Anhängerschar zum Märtyrer gemacht. Die mit drastischen Anspielungen gespickte Satire des britischen Komiker-Sextetts Monty Python parodiert einschlägige Monumentalverfilmungen des Lebens Jesu und nimmt Auswüchse des religiösen Fanatismus aufs Korn. Das Wechselbad von kecken Gags, Kalauern und degoutanten Einfällen wird mitunter jedoch recht zynisch. <BR />(filmdienst.de)<BR /><h3> Hintergrund</h3>Die Monty-Python-Komödie „Das Leben des Brian“ aus dem Jahr 1979, in der der unscheinbare Brian Cohen für den Messias gehalten wird, entstand mit finanzieller Unterstützung von Ex-Beatle George Harrison.<BR />„Alle Monty-Python-Mitglieder – Graham Chapman, John Cleese, Terry Gilliam, Eric Idle, Terry Jones und Michael Palin – spielten in der Bibelfilm-Satire gleich mehrere Figuren. In die Rolle des „Gelobten Landes“ schlüpfte Tunesien. Es gab so viele Bibelschinken, die aussahen, als hätte man sie in Nordengland gedreht.“ <BR /><BR />So entschieden sich Terry Jones und Terry Gilliam schließlich für Tunesien als Filmdrehort, wo sie teilweise noch die Kulissen und Requisiten von Franco Zeffirellis Mehrteiler „Jesus von Nazareth“ (1977) im tunesischen Monastir nutzen konnten. Weitere Kostüme und Requisiten für „Das Leben des Brian“ stammten aus dem Fundus des Kostümverleihs Tirelli und der Cinecitta Studios in Rom.“ '<BR />(filmtourismus.de)<BR /><h3> Fazit</h3>„Geschmacklosigkeit oder gar Blasphemie, wie christliche Fundamentalisten vor allem in den anglo-amerikanischen Ländern wähnen? Oder satirische Kritik an den zahllosen Passionsfilmen der Filmgeschichte? Oder Kritik an der Kirche, die an solchen Bildergeschichten kaum ernsthaft Anstoß genommen hat? Für Anhänger des pythonischen Humors keine Fragen.“ <BR />(arte Filmklassiker)<BR /><BR /><BR />Der Filmklassiker <a href="https://www.youtube.com/watch?v=n7gUNWAcl1Q" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">„Monty Python – Das Leben des Brian“</a> ist zu finden auf Youtube.<BR /><BR /><BR /><BR />