Der Innichner Regisseur und Filmemacher Hubert Schönegger konnte bei seiner Premiere eine illustre Runde an Gästen aus Politik, Film, Presse und dem öffentlichen Leben begrüßen.Senator Hans Berger und Kammerabgeordneter Albrecht Plangger waren von der berührenden Geschichte, die in den Jahren zwischen 1915 und 1918 spielt, genauso beeindruckt wie Innichens Bürgermeister Werner Tschurtschenthaler und Daniela Larese Filon, der Bürgermeisterin von Auronzo.Spitzen aus Show- und Mediengeschäft mit dabeiAus dem Film- und Showgeschäft waren der Deutsche Gedeon Burkhard (einst Kommissar Rex) und die italienische Filmdiva Christiane Filangeri sowie die Mutter des italienischen Kommissar Rex-Darstellers Caspare Capparoni, Luisa mit ihrer Tochter Cristina anwesend.Starke Präsenz zeigte auch das italienische Heer seiner Militärspitze, allen voran General Leutnant Vincenzo Porrazzo und Alpini Generalmajor Claudio Mora. Die italienische Filmpremiere lockte auch überraschend viele Medienvertreter und national operierende Fernsehstationen.„Es geht nicht nur um Krieg, sondern um Liebe“Auch zahlreiche Schauspieler des Films gaben sich die Ehre um sich ein erstes Bild über ihre Rolle in diesem Kriegsstreifen machen zu können. Die Hauptdarsteller Jasmin Barbara Mairhofer, Thomas Prenn und Florian Sumerauer, allesamt aus Süd- bzw. Osttirol stammend zeigten große Sensibilität für das Thema und meisterten ihre Rollen mit Bravour.„Hier geht es nicht nur um Krieg, sondern um Liebe“, so die junge Ahrntalerin. „Wobei die meisten Opfer von der Natur gefordert wurden, die ihre Grausamkeit auf das Härteste ausspielte.“Kleines Budget, großer Film„Der Streifen ist ein echtes Südtiroler Produkt geworden, das mit einem Minimalbudget auskommen musste“, sagte Produzent Hubert Schönegger kurz nach der Vorstellung. „Mit knapp 500.000 Euro scheint es kaum möglich ein so großes Projekt kinotauglich zu machen. Umso mehr freut es mich, dass es uns mit viel, viel Einsatz und Ehrgeiz gelungen ist.“„Für mich“, so Schönegger weiter, „ist heute ein Traum in Erfüllung gegangen, dem ich seit Jahren entgegenfiebere. Das Risiko war enorm hoch und ohne meine Familie und mein Team, samt unserer treuen Sponsoren, die mich die ganze Zeit hindurch unterstützt haben, wäre es wohl nicht so weit gekommen, aber ein bisschen Schneide braucht es halt im Leben.“Im Herbst Premiere in SüdtirolGroßes Lob gab es auch von den Südtiroler Rompolitikern Berger und Plangger, die die historische Geschichtsaufarbeitung im Film als sehr emotional und tief berührend darstellten. Vor allem besteche der Streifen durch gewaltige Landschaftsbilder mitten aus den Sextner Dolomiten.Der Film feiert im Herbst diesen Jahres in Südtirol seine deutschsprachige Premiere.