Nolans spannend inszenierter Plot spielt im viktorianischen London des späten 19. Jahrhunderts. Die Zauberkünstler Robert Angier (Hugh Jackman) und Alfred Borden (Christian Bale) werden zu Todfeinden, nachdem Borden bei einem Entfesselungstrick den Tod von Angiers Frau (Piper Perabo) verschuldet hat. Ihren Kampf auf Leben und Tod tragen die beiden Männer auf der Bühne aus: Sie sabotieren die Tricks des anderen und werben gnadenlos um die Gunst des Publikums. Als Borden mit „Der transportierte Mensch" ein innovativer Trick gelingt, scheint sich das Blatt zu dessen Gunsten zu wenden. Auf der Bühne stehen dabei zwei Türen: Borden geht durch die eine und taucht plötzlich in der anderen wieder auf. Angier will natürlich herauszufinden, wie „Der transportierte Mensch" funktioniert. Deshalb trifft er den wunderlichen Erfinder Nikola Tesla (David Bowie) – die einzige historisch verbürgte Person in diesem Film – der in seinem Labor gefährliche Materie-Transformations-Experimente durchführt.Die FilmreiheAlle vier Filme, die im Rahmen von „Museion im Filmclub“ gezeigt werden, stehen in Verbindung mit Ausstellungen im Museion für moderne und zeitgenössische Kunst. Der erste Filmabend ergänzt die Ausstellung „Fomuška“, (bis 02/05/10) von Micol Assaël, während die restlichen drei Filme der Ausstellung „Che cosa sono le nuvole? Werke aus der Sammlung Enea Righi“ (21/03/10–19/09/10) gewidmet sind. Der erste Film, der historische Fantasythriller „The Prestige“ von Christopher Nolan, wird am 11. März um 20.30 Uhr mit einer Einführung von Antonetto Centomani. im Filmclub Bozen gezeigt. Antonello Centomani hat in Italien zahlreiche Filmjurys geleitet, etwa beim „Premio Avanti!“ dem „Bellaria Film Festival” und dem „Torino Film Festival”.