Der Startschuss fällt um 19.30 Uhr mit dem Streifen „Der letzte Mentsch“. Von Mittwoch bis Sonntag, 13. April werden dann 63 Filme aus den Nachbarländern und aus Südtirol im Bozner Filmclub gezeigt.Das Vier-Stunden-Highlight der FilmtageDer Film, den man unbedingt nicht verpassen sollte? „Die andere Heimat – Chronik einer Sehnsucht“, meint Martin Kaufmann. „Vier Stunden dauert der Film, ohne Unterbrechung, so wie es der Regisseur gewünscht hat, das absolute Highlight der heurigen Filmtage“, ist der Leiter der Bozner Filmtage überzeugt.Ehrengast Mario AdorfSeit Jahren gelingt es Martin Kaufmann und seinem Team, renommierte Regisseure, Filmkritiker, Kameraleute und Schauspieler nach Bozen zu holen. Wim Wenders, Hanna Schygulla und Pierre Brice waren schon hier zu Gast, um nur einige der berühmten Persönlichkeiten zu nennen.Bei der diesjährigen Ausgabe wird kein Geringerer als Mario Adorf, Hauptdarsteller in „Der letzte Mentsch“, zu Gast sein. Mit über 200 Film- und Fernsehrollen hat er sich in die Herzen des Publikums gespielt.Südtiroler im FokusZudem steht bei den 28. Bozner Filmtagen ein Südtiroler besonders im Fokus: Der Ultner Josef Schwellensattel hat unzählige Filme über die Bergbauern in Südtirol gedreht.Drei seiner besten Filme werden in Bozen zu sehen sein: „Das Kalb in der Kuh und das Korn in der Kist“ (2006), „Rund um die 3 Zinnen“ (2008) und „Zu Fuß von München nach Venedig“ (2008).Wettbewerb „No Words“Neu bei den Bozner Filmtage: der Kurzfilmwettbewerb „No Words“, der in Zusammenarbeit mit dem Cineclub Bozen stattfindet.24 Streifen wetteifern in dieser Kategorie. Die Dokus, Animationen, Videoclips und Fiktionen stammen aus Österreich, Frankreich, Deutschland, Italien, Slowenien und der Schweiz und dauern höchstens 20 Minuten.D/stol