Donnerstag, 25. Februar 2016

Mit Herz, ohne Skrupel: „Es geht rasant weiter mit den Weibern“

Ein Ehemann unter der Erde, ein anderer an die Wand gefahren, sexueller Frust und Probleme mit dem lieben Geld: Für die „Vorstadtweiber“ war Staffel eins der gleichnamigen ORF-Serie alles andere als ein Zuckerschlecken. Ab 14. März geht das turbulente Treiben in seine zweite Runde.

Foto: © APA

Drehbuchautor Uli Bree verspricht: „Es geht rasant weiter mit den Weibern.“ Was der erste Einblick bestätigte.

Am Mittwochabend haben sich nämlich „Vorstadtweiber und -buben“ (ORF-Fernsehdirektorin Kathrin Zechner) in Wien versammelt, um einerseits die Vorfreude auf die kommenden zehn Episoden zu schüren und andererseits ein paar kleine Hinweise darauf zu geben, was man erwarten darf.

„Das wird immer größer, verrückter und wilder, dieses Spinnennetz“, meinte etwa Philipp Hochmair gegenüber der APA. „Die Frage ist nur: Wer ist die Spinne?“ Sein Minister Joachim Schnitzler ist schon mal kein schlechter Tipp, setzt er doch alles daran, Kanzler zu werden.

Rezept und Zutaten sind dieselben

Grundsätzlich lautet die wichtigste Frage aber natürlich: Kann man am Erfolg wieder anknüpfen? Rezept und Zutaten dürften offenbar beibehalten worden sein, denn schon Folge eins geht genauso schwungvoll weiter wie zuletzt.

„Spannung, Intrigen, viele neue Konstellationen und Menschen – und Babys“, versprach folglich Maria Köstlinger lachend. „Es gibt einen Haufen Sachen. Allzu viel darf ich aber nicht verraten.“

Ihre Figur, Waltraud Steinberg, muss sich nach dem Ableben ihres Ehemanns nicht nur alleine durchschlagen, sondern erwartet von ihrem jugendlichen Lover auch noch ein Kind. „Sie versucht, eine gewisse Verantwortung zu übernehmen, obwohl sie das zunächst wegschieben möchte. Aber das funktioniert nicht. Also stellt sie sich dem auch.“

Drassl muss sich allerhand Herausforderungen stellen

Auch die weiteren Vorstadtweiber haben einiges zu bewältigen: Die ehemalige Boutiquebesitzerin Nicoletta Huber (Nina Proll) sitzt im Gefängnis, die biedere Maria Schneider (die gebürtige Boznerin Gerti Drassl) muss sich ebenfalls der Möglichkeit einer Schwangerschaft und den gebrochenen Knochen ihres Mannes stellen, und Caro Melzer (Martina Ebm) ist beziehungstechnisch gerade alles andere als glücklich. Bleibt noch Sabine Herold (Adina Vetter), die als Fachgutachterin für den Minister ihr eigenes Süppchen kocht.

apa

stol