Freitag, 23. Oktober 2020

Neuer Borat-Film: Szene mit Trump-Anwalt Giuliani sorgt für Aufsehen

Der neue „Borat“-Film von Komiker Sacha Baron Cohen sorgt wegen einer Szene, in der Trump-Anwalt Rudy Giuliani vor einer Frau seine Hand in seine Hose steckt, für Aufsehen.

Die Fortsetzung von Borat sorgt für Wirbel.
Die Fortsetzung von Borat sorgt für Wirbel. - Foto: © APA/afp / PAUL ELLIS
In dem Film, in dem der fiktive Reporter Borat aus Kasachstan in den USA unterwegs ist und Menschen reinlegt, interviewt Borats angebliche Tochter Giuliani in einem Hotelzimmer.

Dabei macht sie ihm Komplimente und gibt ihm mehrfach zu verstehen, wie sehr sie ihn bewundert.

Sie fasst auch Giulianis Knie mehrmals an. Nach dem Gespräch schlägt die junge Frau – gespielt von der Bulgarin Maria Bakalova – vor, einen Drink im Schlafzimmer der Suite zu nehmen.

Dort entfernt sie Giuliani das Mikrofon und zieht dabei sein Hemd aus der Hose. Er sagt ihr, sie solle ihm ihre Nummer und Adresse geben und klopft ihr auf die Hüfte.

Danach lehnt er sich in dem Bett zurück und steckt seine Hand in seine Hose. Borat unterbricht den Moment, stürmt ins Zimmer und ruft: „Sie ist 15. Sie ist zu alt für Sie.“ Medienberichte über den Vorfall hatten bereits am Mittwoch Wellen in den USA geschlagen.

Giuliani wies schon vor dem Start des Films am Freitag die Unterstellung einer sexuellen Absicht von sich.

„Das Borat-Video ist ein komplettes Lügenmärchen. Ich habe mein Hemd reingesteckt, nachdem das Aufnahmegerät abgenommen worden ist“, schrieb er auf Twitter. „Zu keiner Zeit vor, während oder nach dem Interview habe ich mich unangemessen verhalten. Sollte Sacha Baron Cohen etwas anderes implizieren, ist er ein eiskalter Lügner.“

„Borat Subsequent Moviefilm“ ist der zweite Film Cohens in der Rolle als Borat. Wie schon 2006 reist der Brite durch die USA, kommt als fiktiver Reporter mit Menschen ins Gespräch und verwickelt sie in mitunter komische Situationen.

dpa

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