Das Werk, das in Venedig außer Konkurrenz gezeigt wurde, basiert auf den Memoiren der Journalistin Virginia Vallejo, die lange Zeit die Geliebte Escobars war. Bardem spielt den Drogenbaron, Cruz die Journalistin.Auch ein Wettbewerbsbeitrag aus Italien handelt von der Mafia – und überraschte als überdrehtes Comedy-Musical. Denn als in dem Werk der Brüder Antonio und Marco Manetti ein Kartellboss seinen Tod vortäuscht, gerät die Situation immer weiter außer Kontrolle.Dennoch entwickelt sich „Ammore e Malavita“ nicht zu einem typischen Drogen-Gangster-Thriller, sondern wird durch die vielen Musical-Sequenzen und grellen Überzeichnungen seiner Geschichte und der Figuren zu einer höchst amüsanten Groteske.dpa