Verbunden mit Publikumsgesprächen mit Experten werden drei Dokumentarfilme und vier Kurzfilme gezeigt, die zu Ernährungskrisen, Hungersnöten und ihren Umständen durchaus politische Statements abgeben.Die Filmreihe, die an jedem der Spielorte ident gestaltet ist, startet mit „Geraubte Zukunft“ (2008). Darin stellt der kanadische Filmemacher David Springbett die industrielle Landwirtschaft Kanadas der kleinbäuerlichen, äthiopischen Produktion gegenüber. Der deutsche Dokumentarfilm „Alptraum im Fischerboot“ (2007) von Klaus Martens und Michael Grytz wiederum verurteilt europäische Angler vor der Küste Westafrikas, die damit den Menschen die Lebensgrundlage entziehen.Im Rahmen des Kurzfilmabends wird unter anderem die österreichisch-kambodschanische Koproduktion „Kambodscha: Geraubtes Land“ von Christian Brüser gezeigt. Den Abschluss der Filmtage macht der österreichische Dokumentarfilm „Essen fassen“ (2008) von fünf Filmemachern, die sich mit dem Überfluss in der Konsumgesellschaft auseinandersetzen.