Dienstag, 07. Juli 2015

Sommerkino rund um den Matterhorn-Mythos

Rund um das Thema „Das letzte Wort hat der Berg – Pioniere am Matterhorn“ wird sich am Montag das Openair-Sommerkino im Brixner Lido drehen.

Der Regisseur Jochen Hemmleb mit dem Alpinisten Simon Kehrer. Foto: ServusTV
Der Regisseur Jochen Hemmleb mit dem Alpinisten Simon Kehrer. Foto: ServusTV - Foto: © STOL

Anlässlich der 150 Jahre Matterhorn-Erstbesteigung findet am Montag, 13. Juli um 21.30 Uhr im Brixner Lido ein Openair-Sommerkino bei freiem Eintritt statt.

Gezeigt wird der Film „Das letzte Wort hat der Berg – Pioniere am Matterhorn“. Zu Gast sind Simon Kehrer, Alpinist und Bergführer, sowie der Regisseur, Autor und Alpinhistorikers Jochen Hemmleb.

Der Matterhorn-Mythos

Kein anderer Berg der Welt ist so bekannt, wie das Matterhorn. Dies hat er seiner markanten Gestalt und der sensationellen Erstbesteigung zu verdanken.

 

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Das berühmt berüchtigte Matterhorn. Foto: ServusTV

Mehrere Alpinisten versuchten sich am Matterhorn, scheiterten allerdings. Die ersten Besteigungsversuche endeten mit einem tödlichen Unglück und einem Gerichtsverfahren. Seither gilt der Berg als „letztes Problem“ der Alpen.

Vor 150 Jahren gelang es Edward Wympher als Erster den Gipfel zu erklimmen. Nur fünfzig Jahre später wagte es Walter Bonatti den Berg auf einer spektakulären neuen Route im Alleingang zu besteigen.

Pioniertaten am Berg der Berge

Der Film greift all dies auf und veranschaulicht die Pioniertaten an der Matterhorn-Nordwand.

Am Ende möchte der Film beweisen, dass trotz der hohen geistigen und körperlichen Leistungen der Alpinisten, der Berg dennoch das letzte Wort behält.

Nach dem Film sprechen der Regisseur des Films, Jochen Hemmleb und Simon Kehrer, der im Film Walter Bonattti spielt, über den berüchtigten Matterhorn-Mythos.

stol/mu

stol