So werden die nationalen Sender künftig größere Verantwortung übernehmen müssen, dass beim Votum nicht manipuliert wird.Dies gab das Führungsgremium des Song Contests, die Reference Group, am Donnerstag in Genf bekannt.Die Neuregelungen hat man nach dem Endbericht einer Untersuchung zur Abstimmung im Vorjahr getroffen. Die EBU-Ermittlung hat demnach Versuche aufgezeigt, den Abstimmungsprozess 2013 zu beeinflussen.Diese Versuche seien nicht von Erfolg gekrönt gewesen, da die entsprechenden Stimmen für ungültig erklärt wurden. Auch habe man keinen Beweis, dass einer der teilnehmenden Fernsehsender von diesen Manipulationsversuchen gewusst habe.Dennoch würden die Regeln nun verschärft, um die Glaubwürdigkeit des Abstimmungsprozesses zu stärken.Wenn Unregelmäßigkeiten beim Votum in einem Land entdeckt werden, wird von der Reference Group automatisch ein Verfahren eingeleitet, das einen Ausschluss des betreffenden Senders von bis zu drei Jahren vom Wettbewerb vorsieht.„Wie Fußballvereine grundsätzlich für das Verhalten ihrer Fans haftbar gemacht werden, werden wir – unter Prüfung des Einzelfalls – die teilnehmenden Sender zur Verantwortung ziehen“, so der Chef der Reference Group, Frank Dieter Freiling, laut Aussendung.apa