Dienstag, 06. Juni 2017

Sydney Film Festival: „Die Welt von heute verstehen“

Die Situation von Flüchtlingen, Geschlechtergerechtigkeit und die Verschmutzung der Meere: Das Filmfestival von Sydney hinterfragt in diesem Jahr große Themen unserer Zeit.

Das Sydney Film Festival beginnt am Mittwoch.Große Themen unserer Zeit stehen 2017 im Mittelpunkt. - Foto: Twitter
Das Sydney Film Festival beginnt am Mittwoch.Große Themen unserer Zeit stehen 2017 im Mittelpunkt. - Foto: Twitter

Eröffnet wird die 64. Ausgabe an diesem Mittwoch mit der Dokumentation „We Don't Need a Map“. In dem Werk geht der australische Filmemacher Warwick Thornton dem Nationalismus in seiner Heimat nach.

„Das Sydney Film Festival ist eine Sammlung der Perspektiven von vielen der interessantesten Geschichtenerzähler der Welt, die unser aller Wunsch widerspiegeln, die Welt von heute zu verstehen“, sagte Direktor Nashen Moodley. In zwei Wochen werden 288 Filme aus 59 Ländern gezeigt. Weitere Informationen erhalten sie hier.

Im Programm sind unter anderem die oscarnominierte Dokumentation „I Am Not Your Negro“ über Rassismus in der amerikanischen Gesellschaft und der Film „Die andere Seite der Hoffnung“. Die Komödie über einen syrischen Flüchtling erhielt den Regiepreis der diesjährigen Berlinale.

Ein Höhepunkt des Festivals ist der Film „Chauka, Please Tell Us the Time“, der den Alltag von Flüchtlingen in einem australischen Internierungslager auf einer Insel in Papua-Neuguinea dokumentiert. Die Aufnahmen stammen von einem Smartphone, das in dem Camp versteckt war. Das Festival endet am 18. Juni mit dem Film „Okja“ des koreanischen Filmemachers Bong Joon-ho.

dpa

stol