Nach heftiger Kritik von „Tatort“-Kollegen wie Adele Neuhauser oder Simone Thomalla hat sich nun auch der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) für den Erhalt des über 40 Jahre alten Vorspanns mit den Augen im Fadenkreuz und den Beinen eines Flüchtenden hinter psychedelischen Streifen ausgesprochen.„Die Tatort-Reihe (...) ist einfach Kult. Es zeugt schon ein wenig von Arroganz, wenn der Möchtegern-Ermittler Til Schweiger bereits vor der allerersten Klappe das unverwechselbare Markenzeichen des Tatorts, den Vorspann, nun abschaffen will, weil er ihn 'outdated' findet“, so der BDK-Bundesvorsitzende André Schulz am Mittwoch in einer Pressemitteilung.Schweiger, der im Herbst seinen ersten „Tatort“ als Hamburger Ermittler drehen wird, hatte den Vorspann der Krimireihe „outdated“ und „scheiße“ genannt und vorgeschlagen, ihn abzuschaffen. BDK-Chef Schulz, der selbst Kriminalhauptkommissar in Hamburg ist, meinte weiter: „Für Schweiger sollte es eine Ehre sein, einen Kriminalbeamten im Tatort spielen zu dürfen. Ein bisschen Demut für die angebotene Rolle und weniger Überheblichkeit würde ihm gut tun.“apa/dpa