Donnerstag, 25. Juni 2015

Ted ist zurück - diesmal mit Vatergefühlen

Was für eine Filmpremiere: Der lästernde, pöbelnde Bär, der kein Blatt vor den Mund nimmt, ist wieder da. Ted und sein bester Freund John kehren mit einer Fortsetzung auf die Leinwand zurück. Der sprechende Teddybär klagt dabei sein Recht auf Vaterschaft ein.

Ted ist wieder da - mit Vatergefühlen.
Ted ist wieder da - mit Vatergefühlen.

Starauflauf bei der Premiere in New York. Allen voran Mark Wahlberg, der wie im ersten Film die schwierige Aufgabe hat, mit einem Stofftier als Gegenpart zu spielen. Das hat ihn zunächst wenig begeistert: "Ein Mann, der mit einem Teddybär spricht, der Teddy, der lebendig wird - Ich mochte die Idee nicht, als ich das erste Mal davon hörte. Erst als ich das Drehbuch las, den Regisseur traf und dann die Testaufnahmen mit dem Bär sah, da wusste ich, dass das etwas ganz Besonderes wird."

Der Herausforderung mit dem Kuscheltier hatte auch Jessica Barth als Teds Lebensgefährtin.

"Ich habe ihn nicht als Bär gesehen. Ich musste mir einbilden, dass er die Liebe meines Lebens ist. Ich habe mich auf die Dreharbeiten vorbereitet, als ob ich es mit einem echten Schauspieler zu tun hätte."

Im Film muss Ted vor Gericht sein Recht auf Vaterschaft einklagen, denn er und seine Partnerin wünschen sich ein Kind. Ein Teddybär als Vater - das sorgt für Zündstoff, nicht nur zwischen Ted und John, gespielt von Mark Wahlberg.

Bei allem Klamauk geht es im Film um durchaus kritische Themen wie Diskriminierung und Akzeptanz. Regisseur Seth MacFarlane sagte bei der Premiere: " Der Film berührt ein aktuelles Problem und Ted steht vor einer großen Herausforderung. Ich hoffe, das kommt bei den Zuschauern so an."

Der Vorgängerfilm hat weltweit 550 Mio Dollar eingespielt.

reuters

stol