Die trotz Terrordrohungen in den USA angelaufene Nordkorea-Satire „The Interview“ hat am ersten Tag fast eine Million Dollar (821 000 Euro) eingespielt.Das berichtete das Magazin „Variety“ online. Die Summe ist beachtlich, da landesweit nur rund 300 unabhängige Kinos den ironisch-witzigen Streifen über ein Mordkomplott zeigten.Bei der Kinokette Alamo Drafthouse seien alle Vorführungen am Donnerstag an allen 17 Standorten ausverkauft gewesen, berichtete das Magazin. Zudem ist der Film auf YouTube und Google Play sowie anderen Netzwerken gegen Bezahlung zu sehen und wurde laut „Variety“ prompt zum Bestseller.Große Kinoketten wie AMC, Regal und Carmike wollten den Film wegen des Download-Angebots vorerst nicht zeigen.Das Filmstudio Sony Pictures war wegen des Films, der den fiktiven Tod des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un zeigt, Ziel eines massiven Hackerangriffs geworden. Zudem gab es Terrordrohungen gegen Kinos.Laut USA steckt das kommunistische Nordkorea hinter den Angriffen, was Pjöngjang bestreitet. Sony wollte den Film zurückziehen, entschied sich dann aber für eine Veröffentlichung.dpa