Besonders erwähnenswert: die Produktion „Honig im Kopf“ von und mit Schauspielstar Til Schweiger, das Wild-Drama „The way of the eagle“, bei dem voraussichtlich Jean Reno und Tobias Moretti mitspielen, und die RAI-Serie „Un passo dal cielo 3“ mit Terence Hill, für die im Hochpustertal bereits nach Komparsen gesucht wurde. Alle Projekte werden von der Business Location Südtirol (BLS) betreut.Insgesamt etwa 202 Drehtage sollen die elf Produktionen Südtirol bescheren. „Der an die Förderung gekoppelte Südtiroleffekt wird über 4,9 Millionen Euro betragen“, so die BLS.Deutlich im Bild sein wird Südtirol wie schon in den zwei vorherigen Staffeln in der dritten Staffel der RAI-Erfolgsserie „Un passo dal cielo“, die seit Serienbeginn untrennbar mit dem Hochpustertal verbunden ist. Ende Mai reist der Produktionstross an, voraussichtlich ab 27. Mai werden die 20 neuen Folgen abgedreht. Damit ist die Serienproduktion die erste aus dem 1. Call 2014, die mit den Dreharbeiten beginnt. Etwa 70 Tage lang wird Terence Hill dann wieder als Förster Pietro rund um den Pragser Wildsee im Einsatz sein und der Region wiederum nicht nur großen wirtschaftlichen Effekt, sondern auch eine starke Imagewerbung bescheren. „Honig im Kopf“Um Südtirol wird es auch in der Produktion „Honig im Kopf“ mit einem sehr bekanntem Cast gehen. Im Roadmovie rund um die kleine Tilda und ihren an Alzheimer erkrankten Großvater spielt Dieter Hallervorden („Sein letztes Rennen“) neben Til Schweiger („Kokowääh“) und seiner Tochter Emma. Schweiger hat gemeinsam mit Hilly Martinek („Das Traumhotel“) auch das Drehbuch geschrieben und wird Regie führen. Gedreht wird in Brixen und Bozen.„The way of the eagle“Fast zur Gänze in Südtirol abgedreht wird der Naturfilm „The way of the eagle“ von Regisseur Gerardo Olivares („Wolfsbrüder“), bei dem für die Umsetzung der Bauten die Hilfe vieler Südtiroler Dienstleister in Anspruch genommen werden wird. Im Cast finden sich derzeit so klingende Namen wie Jean Reno („Léon – der Profi“) und Tobias Moretti („Das finstere Tal“). DokumentationenGleich vier Projekte aus dem ersten Call beschäftigen sich mit der Zeit rund um den zweiten Weltkrieg, etwa die Dokumentationen „Wir waren Geiseln der SS“ der Gebrüder Beetz aus Hamburg („Mord im Hause Medici“) über den Gefangenenzug prominenter SS-Häftlinge, der am Pragser Wildsee mit der Befreiung durch die US-Truppen endete, und „Last Exit Südtirol“ von Karin Duregger. Auch der Kinofilm „Georg Elsler – Der Hitler muss weg“ der Lucky Bird Pictures aus München beschäftigt sich mit diesem Thema. Das Drehbuch, der erfahrene Regisseur Torsten C. Fischer und der Cast mit Namen wie Christian Friedl („Das weiße Band“) und Katharina Schüttler („Unsere Mütter, unsere Väter“) waren u.a. Gründe für die Zusage der Fördergelder. „Sehr positiv für den Filmstandort ist auch die Realisierung vieler Bauten und Studioaufnahmen in Südtirol, durch die wir uns in der Filmbranche als Standort weiter profilieren können“, sagt BLS-Direktor Ulrich Stofner.