Mittwoch, 18. April 2018

Tribeca-Filmfestival in New York eröffnet

Das Tribeca-Filmfestival in New York widmet sich in diesem Jahr vor allem Frauen vor und hinter der Kamera. 46 Prozent der 96 Spielfilme wurden von Frauen gedreht – ein Rekord in der Geschichte des 2001 gegründeten Festivals. Es wurde am Mittwoch zum 17. Mal eröffnet. Über eineinhalb Wochen werden rund 200 Spielfilme, Dokumentationen, Kurzfilme, TV-Serien und Virtual-Reality-Projekte präsentiert.

Das Logo des Tribeca-Filmfestivals. - Foto: Facebook/Tribeca
Das Logo des Tribeca-Filmfestivals. - Foto: Facebook/Tribeca

Mit den Schlagworten #MeToo und #TimesUp findet in den USA seit einem halben Jahr eine Debatte über sexuelle Übergriffe und Ungleichheit zwischen Männern und Frauen statt. Die US-Filmindustrie wird nach wie vor stark von männlichen Regisseuren, Drehbuchautoren und Produzenten beherrscht.

Eröffnungsfilm „Love, Gilda“

Als Eröffnungsfilm lief am Mittwoch in New York „Love, Gilda“ von Filmemacherin Lisa D'Apolito. Ihre Dokumentation erzählt die Geschichte der 1989 verstorbenen US-Komikerin Gilda Radner, die vor allem als Star der Sendung „Saturday Night Live“ bekannt war.

Die verstorbene US-Komikerin Gilda Radner. - Foto: Facebook/Tribeca 

Schauspieler Robert De Niro hatte das Filmfestival 2001 mit 2 Partnern gegründet, um den Südteil Manhattans nach den Terroranschlägen vom 11. September wiederzubeleben.

apa/dpa 

stol