Waren bei den „Rosenheim-Cops“ auch schon Südtiroler zu sehen? Hier erfahren Sie auch das!<BR /><BR /><BR /><BR /><b>Von wem stammt die kultige Titelmelodie der „Rosenheim-Cops“?</b><BR />Es handelt sich um das „Lied Pfeif drauf!“ der niederbayerischen Band Haindling. Gründer und Mastermind der Gruppe ist Hans-Jürgen Buchner (78), der die Formation nach seinem Wohnort – einem 200-Seelen-Dorf, das als ältester Wallfahrtsort Bayerns gilt – benannt hat. <BR /><BR /><b>Seit wann begeistern die „Rosenheim-Cops“?</b><BR />Die erste Folge lief am 9. Jänner 2002. Es war die Folge „Der Tote am See“. <BR /><BR /><b>Wie viele „Cops“ gibt es in Rosenheim eigentlich?</b><BR />Im Einsatz standen in den vergangenen 499 Folgen insgesamt 16 Cops: Korbinian Hofer (Joseph Hannesschläger) und Ulrich Satori (Markus Böker, 55), Christian Lind (Tom Mikulla, 52), Sven Hansen (Igor Jeftic, 50), Florian Prantl (Andreas Giebel, 63), Torsten Voß (Robert Lohr, 54), Tobias Hartl (Michael A. Grimm, 51), Ludwig Loibl (Stephan Zinner, 47) und Anton Stadler (Dieter Fischer, 50). Ebenso Dirk Bergmann (Florian Fitz, 54), Sebastian König (Mark-Alexander Solf, 40), Oliver Gehring (Roman Roth, 41), Christian Bach (Patrick Kalupa, 42) und Kilian Kaya (Baran Hêvî, 35). 2 Frauen befinden sich ebenfalls in der Kriminaler-Runde: Verena Danner (Katharina Abt, 54) und Birte Andresen (Sophie Melbinger, 36).<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="728717_image" /></div> <BR /><b>Wer ist der dienstälteste Rosenheim-Cop?</b><BR /> Es war der im Jänner 2020 verstorbene Hannesschläger. Mehr als 400 Folgen lang spielte er die Rolle des Korbinian Hofer. Sein gewünschtes Serienende konnte aufgrund seiner Krebserkrankung nicht erfüllt werden, wie „Die Rosenheim-Cops“-Produzent Alexander Ollig im Interview mit der „Bild“-Zeitung verraten hat. Hannesschläger wollte sich eigentlich mit einer Liebesgeschichte verabschieden, doch die Episode hätte wegen seiner Erkrankung nicht mehr gedreht werden können.<BR /><BR /><b>Welche Schauspieler sind am längsten dabei?</b><BR />Die Schauspieler Karin Thaler (56), Max Müller (56) und Marisa Burger (48) verkörpern seit der ersten Folge die Rollen der Marie Hofer, des Polizeihauptmeisters Michael „Michi“ Mohr und der Polizeisekretärin Miriam Stockl. Ursprünglich war Marisa Burger gar nicht für die Rolle als „Stockl“ vorgesehen. „Es gab ein Casting. Beim ersten Mal haben die mich nicht genommen und ich war todunglücklich, weil ich wusste, ja, die Stockl, das bin doch ich, das ist das, was ich perfekt spielen kann“, verriet die Schauspielerin dem „Rosenheimer Journal“. Später habe sie dann die Bavaria Film noch einmal eingeladen, und schließlich seien alle überzeugt gewesen, dass sie die Frau Stockl sei. Von ihr stammt auch der legendären Satz „Es gabat a Leich“. Denn beim Studieren ihrer damals neuen Rolle kam dem Serienstar die Idee, Stockl mit diesen Worten zu charakterisieren. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="728720_image" /></div> <BR />Eine Kuriosität gibt es auch zu Karin Thaler: Sie war in den 1980er-Jahren als Schlagersängerin aktiv. Die Niederbayerin trat unter dem Künstlernamen Carina auf und sang Lieder wie „Du willst was von mir“, „Midnight-Fieber“ und „Hawaiian Dreams“. Eine musikalische Karriere hat auch der Kärntner Max Müller. Er ist nicht nur Schauspieler, sondern auch studierter Sänger. Zeitgleich mit dem Engagement bei den Rosenheim-Cops gab er 2002 sein Debüt als Opernsänger in der Kirchoper Franziskus. Mit „Ewig dein Mozart“ oder anderen Liederprogrammen tritt er regelmäßig auf. Müller hatte sich übrigens ursprünglich als Cop bei den Serienverantwortlichen beworben. 14 Tage nach dem Casting erhielt er einen Anruf: „Mit dem Kommissar ist es nichts geworden, aber es gäbe einen ,deppaten' Polizisten, wolle Sie den spielen?“ <BR /><BR /><b>Welche Preise erhielten die Serien-Cops?</b><BR />Unter anderem wurden Max Müller, Marisa Burger und Alexander Duda (66) mit der Bayerischen Staatsmedaille Innere Sicherheit ausgezeichnet. Die Schauspieler „mehrten durch ihre Darstellung auf sympathische Weise das Ansehen der Polizei in der Öffentlichkeit“, sagte damals Innenminister Joachim Herrmann in München. „Als falscher Polizist“ erwarte man diese Auszeichnung erst einmal nicht, sagte Müller. <BR /><BR /><b>In Rosenheim und anderswo</b><BR /><BR /><b>Wo werden die „Rosenheim-Cops“ gedreht?</b><BR />Klar, in Rosenheim. Von wegen. Kulisse für das Revier beispielsweise ist das Rosenheimer Rathaus. Die Innenaufnahmen entstanden anfangs auch dort, wurden dann aber in die Bavaria Filmstudios nach München verlegt: Grund: Die Beamten sollen nach den Drehs ihre Akten nicht mehr gefunden haben. Aber auch andere Ortschaften dienen als Location. So wurde beispielsweise im Juli 2017 die Residenz Heinz Winkler in Aschau im Chiemgau zum Filmset. Der gebürtige Brixner Sterne-Koch Heinz Winkler (72) war fasziniert vom Staraufgebot in seinem Haus. „Fremdgedreht“ wird auch, etwa wenn die Kommissare ins Gasthaus Rosenbräu gehen, das in Wirklichkeit Landgasthaus Liegl heißt und in Dietramszell liegt, etwa 55 Kilometer westlich von Rosenheim. Das Times Square, das Bistro von Wirt Ignaz Jo Caspar (Christian K. Schaeffer), liegt 107 Kilometer entfernt: Es ist die Alte Brauerei Stegen am Ammersee. Die Location wurde mittlerweile auch in den Filmstudios nachgebaut. Der Hof, den Kommissar Hofer mit seiner Schwester Marie bewirtschaftete, ist ein privater Bauernhof bei Weyarn bei Miesbach.<BR /><BR /><b>Welche war die bisher erfolgreichste Episode?</b><BR />6,43 Millionen Zuschauer sahen Ende 2021 das Winterspecial „Mörderische Gesellschaft“. Durchschnittlich werden die Episoden von etwa 5 Millionen Zuschauern verfolgt. Auch im ORF sind die Die „Rosenheim Cops“ ein Quoten-Phänomen.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="728723_image" /></div> <BR /><b>Welche Südtiroler Gesichter waren in der Serie zu sehen?</b><BR />Unter anderem Martin Thaler (47, „Kuhgebrüll als Alibi“, 2009; „Ein Fall von Hochmut“, 2012; „Der letzte Happen“, 2019), Peter Schorn (45, „Hochzeit in Gefahr“, 2019), Alexander Mitterer (53, „Der Zeuge“, 2010), Verena Plangger (69, „Tödliche Neugier“, 2011), Anton Algrang (57, „Salto mortale“, 2008; „Tödlicher Verrat“, 2014; Winterspecial „Schussfahrt in den Tod“, 2020), Krista Posch (74, „Wasserleichen unter sich“, 2005) und Deborah Müller (41, „Tod im Märchenpark“, 2019).<BR />