Säben Klausen 6.000“ nennt sich der neue Verein, der am Dienstagabend im vollbesetzten Walthersaal offiziell aus der Taufe gehoben wurde. Die primäre Zielsetzung der Initiative sei es, die rund 6.000-jährige Historie des Säbener Berges museal aufzuarbeiten und sie der breiten Öffentlichkeit dauerhaft zugänglich zu machen.<BR /><BR /> Rund 80 Bürgerinnen und Bürger sind am Dienstagabend der Einladung zur Vorstellung und Gründung des neuen Vereins „Säben Klausen 6.000“ gefolgt. Gemeindereferent Markus Mitterrutzner begrüßte die Anwesenden in Vertretung von Bürgermeister Peter Gasser. <BR /><BR />Zu Beginn des Abends blickten Herbert Gamper und Walter Baumgartner auf die Vorgeschichte der Vereinsgründung zurück: Im März 2024 hatten das Land Südtirol, die Gemeinde Klausen und die Diözese Bozen-Brixen eine Absichtserklärung unterzeichnet. Die Kernpunkte der Vereinbarung sehen eine barrierefreie Zugänglichmachung des Säbener Berges sowie eine museale Aufarbeitung seiner reichen Geschichte vor. Gamper und Baumgartner begleiten das Projekt seither im Auftrag der Gemeinde ehrenamtlich. <BR /><BR />Mit der offiziellen Vereinsgründung wolle man nun den nächsten konkreten Schritt setzen, um die reiche Geschichte des Klosterberges aufzuarbeiten, erklärte Baumgartner. Er betonte, dass der Verein das Projekt Klosterberg begleiten solle, da der Säbener Berg zu den geschichtsträchtigsten Orten des gesamten Tiroler Raums zähle. Im Laufe der rund zwei Jahre seit der Absichtserklärung sei der Aspekt der musealen Aufarbeitung immer weiter in den Fokus gerückt. Baumgartner hielt zudem fest, dass der Abend im Zeichen der Vereinsarbeit stehe und es sich um keine politische Veranstaltung handle. Zuletzt hatte es vonseiten der „Initiativgruppe Klausen Säben“ deutliche Kritik an den aktuellen Planungen rund Säben gegeben. <BR /><BR />Die inhaltliche und rechtliche Vorbereitung der Vereinssatzung wurde von Patrick Gasser, einem Experten im Museumswesen, durchgeführt. Baumgartner hob hervor, dass man diesen Akt gemeinsam mit der Klausner Bevölkerung vollziehen wolle. Im Anschluss stellte er jene Personen vor, die sich im Vorfeld bereit erklärt hatten, im siebenköpfigen Vorstand aktiv mitzuwirken. Zudem nutzten zahlreiche anwesende Bürger die Gelegenheit, dem Verein als unterstützende Mitglieder beizutreten. Insgesamt 47 Personen traten am Dienstagabend mit ihrer Unterschrift dem neuen „Verein Säben Klausen 6.000“, bei; der vorgeschlagene Vorstand wurde von den Anwesenden mehrheitlich angenommen. <h3>Der neue Vorstand </h3>Die Führung des neuen Vereins übernimmt Michael Oberpertinger als Präsident, dem Helmut Messner als Vize-Präsident zur Seite steht. Als Schriftführer bringt sich Patrick Gasser ein, während Theo Rabanser die Aufgabe des Kassiers übernimmt. Den Vorstand komplettieren Walter Baumgartner, Peter Rabanser und Marco Pancheri. Die nächste Sitzung des Vereins ist für Ende Juni geplant. Nun geht es laut Baumgartner darum, die Weichen zu stellen, damit sich ausgewiesene Experten einer professionellen Aufarbeitung des umfangreichen historischen Erbes von Säben annehmen können.