Samstag, 12. Dezember 2020

Kulturfestival Manifesta soll 2026 in Deutschland stattfinden

Das europäische Kulturfestival Manifesta soll 2026 im deutschen Ruhrgebiet stattfinden.

Nachdem das Ruhrparlament in Essen der Austragung der „Manifesta 16“ zugestimmt hatte, teilte die Manifesta Stiftung  den Austragungsort 2026 mit.
Nachdem das Ruhrparlament in Essen der Austragung der „Manifesta 16“ zugestimmt hatte, teilte die Manifesta Stiftung den Austragungsort 2026 mit. - Foto: © APA/afp / INA FASSBENDER
Dies teilte die Manifesta Stiftung am Freitag in Amsterdam mit, nachdem das Ruhrparlament in Essen der Austragung der „Manifesta 16“ zugestimmt hatte. Das Festival wird seit 1996 alle 2 Jahre in einer anderen europäischen Stadt ausgerichtet. Initiatorin und Direktorin ist die niederländische Kunsthistorikerin Hedwig Fijen.

Thematisch soll es um die internationalen wirtschaftlichen Verflechtungen des Ruhrgebiets gehen. Die Macher wollen sich der Frage widmen, wie sich eine globale Logistik mit neuen Handelswegen, digitalen Ökonomien und veränderten Arbeitsbedingungen im Herzen Europas auswirkt. Das Festival will auch darüber nachdenken, wie sich die Begriffe „Arbeit“, „Stadt“, „Zentrum“ und „Peripherie“ durch Digitalisierung, weltweite Handelsrouten und neue Wirtschaftsfelder verändern.

Die Region hatte sich laut RVR zunächst um die Ausrichtung der Manifesta 2024 beworben. Mitbewerber war Barcelona. Beide Bewerbungen waren jedoch so gut, dass sich das Auswahlgremium für eine außerplanmäßige Doppelvergabe entschied: 2024 Barcelona und 2026 Ruhrgebiet, wo dann die 16. Manifesta-Ausgabe stattfinden wird.

apa/dpa