Dienstag, 02. Juli 2019

Kulturinstitut: Publikumspreise gehen nach Stuttgart und Wien

Gut, mäßig oder schlecht? Auch in der Spielzeit 2018/19 konnte das Publikum alle Theatergastspiele des Südtiroler Kulturinstituts bewerten und damit den von der Firma Finstral gestifteten Publikumspreis vergeben. 14 Inszenierungen für Erwachsene und 7 für Kinder und Jugendliche standen im Wettbewerb.

Vor allem das Musical „Der Zauberer von Oz“ in der Inszenierung des Theaters mit Horizont aus Wien überzeugte das junge Südtiroler Publikum. - Foto: Theater mit Horizont/Wien
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Vor allem das Musical „Der Zauberer von Oz“ in der Inszenierung des Theaters mit Horizont aus Wien überzeugte das junge Südtiroler Publikum. - Foto: Theater mit Horizont/Wien

Der Publikumspreis 2018/19 im Bereich des Abendprogramms für Erwachsene geht an die Schauspielbühnen und das Alte Schauspielhaus in Stuttgart. Deren Inszenierung von Arthur Millers „Tod eines Handlungsreisenden“ mit Helmut Zierl in der Hauptrolle überzeugte 97,5 Prozent des Publikums im Brixner Forum und erreichte somit den höchsten Wert. Auch in Schlanders war das Publikum von dieser Inszenierung besonders begeistert. In Meran konnte vor allem „Besuch bei Mr. Green“ (Thalia Theater, Hamburg) mit 96,3 Prozent punkten. Die höchste Zustimmung in Bozen erreichte Ayad Akhtars Stück „The Who an the What“ (Deutsches Schauspielhaus Hamburg) mit 93,6 Prozent.

Zum zweiten Mal wurde in dieser Spielzeit auch ein Publikumspreis in der Sparte Kinder- und Jugendtheater vergeben. Die Schüler waren vor allem vom Musical „Der Zauberer von Oz“ in der Inszenierung des Theaters mit Horizont aus Wien überzeugt. Bei der Nachmittagsvorstellung im Bozner Waltherhaus bewerteten gar 100 Prozent aller, die abstimmten, die Aufführung als gut. Auf Platz zwei landete das Theater Supalupa aus Wien mit „Emilia und die geheimnisvollen Theaterrollen“ und auf Platz drei „Der Schüler Gerber“ in der Inszenierung des Next Liberty Theaters aus Graz.

Die beiden Publikumspreise werden von der Firma Finstral gestiftet und demnächst in Stuttgart und Wien überreicht. Die zu Gastspielen eingeladenen Bühnen fiebern dem Preis jedes Jahr hart entgegen. Er ist zwar nicht mit Geld, aber mit einer Trophäe verbunden, die Finstral in jeder Spielzeit von einem anderen Südtiroler Künstler gestalten lässt.

stol

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