Ivo Mahlknechts Weg führte nach der Mittelschule über Umwege zur „Cademia“ nach Gröden. Zu seinen Professoren zählten Markus Vallazza, Milly Schmalzl und Josef Kostner. An der „Accademia delle Belle Arti“ in Florenz erlebte er daraufhin die Turbulenzen der Studentenunruhen mit. Auch künstlerisch gestaltete sich diese Zeit als große kritische Phase. Zwischen abstrakter Malerei, Arte Povera, ersten Happenings sowie einigen zaghaften Performances und gepflegter Pittura Colta war alles vertreten. Künstlerisch waren seine ersten Grafiken noch stark von Markus Vallazza und der Wiener Sezession beeinflusst. Nach einer Begegnung mit Emilio Vedova führte sein künstlerischer Ausdruck in die Abstraktion. Gleichzeitig mit dem Auftreten der „Neuen Wilden“ entstanden seine großflächigen Arbeiten, die man dem „Abstrakten Expressionismus“ zuordnen konnte. Erste Ausstellungen in Verona, Mailand und Basel ließen Mahlknecht diesen Weg konsequent weitergehen. Große monochrome Malflächen mit mehrschichtigem Farbauftrag stellten Ivo Mahlknecht an die Avantgarde der europäischen Malerei. Am Ende dieses Reduktionsprozesses leitete Mahlknecht eine Kehrtwendung ein. In einer kurzen autodidaktischen Aufarbeitung der Klassischen Malerei und dem Studium Alter Meister präsentierte er seine großformatigen Blütenbilder und bricht so radikal mit der gängigen Kunstauffassung. Erst Jahre später holt ihn der Neue Realismus ein. Zeichnerisch widmet sich Ivo Mahlknecht weiterhin der Illustration und der Karikatur in verschiedenen Zeitungen. Seine zentrale Arbeit bleibt jedoch die Ölmalerei.BiographieGeboren am 3.3.1955 in MeranStudium der Kunstschule in St. Ulrich –GrödenBesuch und Abschluss der Kunstakademie in Florenz Besuch der Internationalen Sommerakademie in SalzburgLangjähriger Kursleiter für Tiefdruckgrafik Lebt und arbeitet in TraminAusstellungen1985 Internat.Kunstmesse „Art Basel“ 1986 Interna. Kunstmesse „Art Basel“1987 Internat. Kunstmesse „Art Basel“