Mittwoch, 28. Oktober 2020

„Arte per noi“: Die Veranstaltungsreihe mit der Kunst im Mittelpunkt

3 Veranstaltungen um die Kunst wieder in den Mittelpunkt zu rücken: Redner und Experten aus Italien und dem Ausland kommen im TreviLab zusammen, um über die aktuelle Situation für Organisatoren und Künstler zu diskutieren, gemeinsame Themen und Praktiken zu vertiefen und neue Lösungen für die Zukunft zu finden.

Die Veranstaltungsreihe „Arte per noi“ will neue Lösungen für Kunst und Kultur in Corona-Zeiten finden.
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Die Veranstaltungsreihe „Arte per noi“ will neue Lösungen für Kunst und Kultur in Corona-Zeiten finden. - Foto: © arte per noi
„Arte per noi“ ist eine Veranstaltungsreihe mit 2 Treffen und einem Workshop, die vom TreviLab organisiert werden, um das Bewusstsein über einige künstlerische Themen, Praktiken und Möglichkeiten zu fördern und zu vertiefen.

Die Veranstaltungen stehen Künstlern, Kreativen, Kuratoren, Kritikern, Organisatoren, Produzenten, Enthusiasten, aber auch für Liebhabern und Neugierigen offen – also kulturellen Akteuren im weitesten Sinne. Damit möchte TreviLab einen partizipatorischen und kritischen Austausch rund um die Bedingungen und Aspekte des italienischen und, im direkten Vergleich, des europäischen Kunstsystems starten.

3 Treffen zu jeweils einem Bereich des „Kunstsystems“


Im Rahmen von „Arte per noi“ wird es 3 Treffen geben, die jeweils einem Bereich des „Kunstsystems“ gewidmet sind. Bei jeder Veranstaltung, deren Struktur auf der Geschichte von Erfahrungen beruht, werden mehrere Vortragende anwesend sein, die persönlich vortragen und erzählen werden über Forschung, Studien und Aktivitäten, Motivationen, Abenteuer, Vorschläge und Strategien, die typisch sind für die jeweiligen Persönlichkeiten, Figuren und Rollen.

Das direkte und zielgerichtete Berichten von Erfahrungen (einschließlich von Erfolgen, Misserfolgen, Vorhaben, Errungenschaften und Niederlagen) möchte zu reflexiven und herausfordernden Vergleichen anregen, die offen sind für Veränderungen und Vorstellungen und damit neue Entscheidungen im persönlichen, kollektiven, privaten und öffentlichen Bereich unterstützen.

„Zur Kunst: Auszeichnungen, Ausschreibungen, Berufe und Chancen“

Die 1. Veranstaltung mit dem Titel „Zur Kunst: Auszeichnungen, Ausschreibungen, Berufe und Chancen“ findet am 29. Oktober um 18 Uhr statt. Aufgrund der neuen Corona-Maßnahmen wird die Veranstaltung online über einen Zoom-Livestream abgehalten. Den Beitrittslink erhalten Sie auf Anfrage per Mail.

Zu Gast bei der von Paola Tognon (Contemporary Locus, Bergamo) moderierten Abendveranstaltung sind Antonella Gioli, außerordentliche Professorin für Museologie und Kunstkritik, Leiterin des Spezialisierungslehrgangs in Historisch-kulturelle Güter, Verantwortliche des Laboratorio MUSEIA - Abteilung Civiltà e Forme del Sapere der Universität Pisa; Matteo Piccioni, Kunsthistoriker, Beamter bei MiBACT – Direzione Generale Arte e Architettura contemporanee e Periferie urbane; Andrea Mastrovito, Künstler und Regisseur und Doris Ghetta, Galerist, Direktorin der Biennale Gherdeina.

„In der Kunst: Künstler und Akteure“

Die 2. Veranstaltung „In der Kunst: Künstler und Akteure“ findet am 4. November um 18 Uhr statt und basiert auf einem direkten Vergleich der Geschichten, Praktiken und Erfahrungen einzelner Akteure und Fachleute: Künstler verschiedener Generationen neben Kritikern, Kuratoren, Galeristen, Organisatoren und Produzenten.

Mit Beiträgen von Francesca Grilli, Artist und Performer; Elena Mazzi, Künstlerin, Cultural Project Manager, Marta Bianchi; Cultural Project Manager | Careof | The Artist Partners; Caterina Riva, Künstlerische Leiterin am MACTE - Museo d'Arte Contemporanea di Termoli; Bart van der Heide, Direktor des Museion und Marion Piffer Damiani, Präsidentin des Museion.

„ARTE PER NOI Workshop: Partizipative und innovative Praktiken“

Das 3. Treffen am 18. November um 18 Uhr wird in Form eines Workshops stattfinden, der allen offensteht. Unter dem Titel „ARTE PER NOI Workshop: Partizipative und innovative Praktiken“ zielt dieser darauf ab, den Überlegungen der Gruppe Gehör zu verleihen.

Dabei sollen neue Forschungen, Aktionen und Aktivitäten vorgestellt werden, um innovative kulturelle Prozesse sowie die Sichtbarkeit des Territoriums und seiner kulturellen Akteure zu fördern. Zu den Gästen gehören Alfredo Pirri, Künstler; Daniele De Luigi, Kurator, Mitglied der Fondazione Modena Arti Visive; Gabriele Tosi, Bologna, unabhängiger Kurator und Matteo Picelli (Egeon), Bozner Wandkünstler.

Auch diese Veranstaltung findet online über einen Zoom.Livestream statt. Den Beitrittslink erhalten Sie auf Anfrage per Mail. Für die Teilnahme am 3. Treffen in Form eines Workshops ist eine Anmeldung bis 16. November erforderlich.

pho