Samstag, 05. Oktober 2019

Banksy: „Eine Schande, dass es nicht mehr mir gehörte“

Nach der Versteigerung seines Schimpansen-Gemäldes „Devolved Parliament“ für umgerechnet mehr als elf Millionen Euro in London hat sich der Street-Art-Künstler Banksy mit einer kritischen Stellungnahme zu Wort gemeldet.

Für umgerechnet mehr als elf Millionen Euro  wurde das Werk versteigert.
Für umgerechnet mehr als elf Millionen Euro wurde das Werk versteigert. - Foto: © AP / Jonathan Brady

„Eine Schande, dass es nicht mehr mir gehörte“, schrieb er in der Nacht zum Freitag auf Instagram und postete dazu ein Zitat des Kunstkritikers, Robert Hughes.

Darin heißt es, Kunstwerke seien zum „speziellen Eigentum von jemandem geworden, der es sich leisten kann“, anstatt das „gemeinschaftliche Eigentum der Menschheit zu sein“, wie es bei Büchern der Fall sei.

„Angenommen jedes lohnenswerte Buch würde eine Million Dollar kosten – stellen Sie sich vor, welch katastrophale Auswirkung das auf die Kultur hätte.“

STOL hat über die Versteigerung berichtet.

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dpa